
„Barbara Weber inszeniert einen tempo- und farbenreichen, unterhaltsamen Brecht-Abend, der genüsslich mit den Kontrasten der klassischen Revue und der postmodernen Pop-Kultur spielt.” (Neue Zürcher Zeitung)
Die Götter brauchen den Beweis, dass die Welt so bleiben kann, wie sie ist. Dazu geben sie der Prostituierten Shen Te einen eigenen Tabakladen und den Auftrag, gut zu sein und doch zu leben. Aber wie das eben so ist, mit Brecht und den Verhältnissen, sie wird ausgenutzt und ruiniert. Die gute Shen Te muss zum Grosskapitalisten Shui Ta werden, der seine alten Freunde unter schlechten Bedingungen in der Fabrik schuften lässt.Eine Parabel aus einer Zeit, als die Menschen nur zwei Geschlechter und der Kapitalismus noch ein Ende hatte, zeitlos in der Frage nach der Vereinbarkeit von privater und wirtschaftlicher Ökonomie. „Wie kann ich gut sein, wo alles so teuer ist?”
Sa 28. Januar
Mo 30. Januar
Di 31. Januar
Mi 1. Februar
Do 2. Februar
Fr 3. Februar
Sa 4. Februar
Da hat eine keine Angst vor Sinnbildern und Botschaften. Jetzt arrangiert sie schlichtes Körpertheater, das viel zu zart wäre für Fassbinders sextriefenden Film: Wie Katarina Romana Schröters Foxi (in vulgären Glitzerleggins) und Bettins Eugenie (im edlen Schwarzen) sich das Bett teilen, im Schlaf sich finden, sich halten und sich wieder verlieren, nimmt dezent die Tragödie vorweg.
Tages-Anzeiger
Weitere Vorstellungen ab 1. Februar
Fr 9. März
Regie: Yannis Houvardas
Juni
Regie: Rafael Sanchez