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Faustrecht der Freiheit

nach dem Film von Rainer Werner Fassbinder
Regie: Laura Koerfer
Mit: Tabea Bettin, Philippe Graber, Katarina Romana Schröter, Alexander Seibt
Bühne: Thomas Giger // Kostüme: Sara Giancane
Musik: Timothy Standring // Video: Elvira Isenring
Dramaturgie: Cihan Inan

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Tabea Bettins böse Tochter aus gutem Hause ist das Glanzlicht des Abends: Mit feinem Kalkül oszilliert sie zwischen herrischem und zuckersüssem Ton.
Neue Zürcher Zeitung

Als sie merkt, dass die Beziehung nicht funktioniert, hat Foxi alles verloren. Allerdings wirkt Katarina Romana Schröters Foxi nicht unglücklich, obgleich die finale Mauerschau ihren Tod auf der Strasse verkündet. Ihr Blick bleibt offen wie von Anfang an. Ein klassisches Opfer sieht anders aus. Ihr Glück hat mit Geld schlicht nichts zu tun.
Basler Zeitung

Franz Bieberkopf wird vom Glück geküsst. Zuvor muss der halbkriminelle Schausteller, bekannt als „Fox, der sprechende Kopf”, allerdings ganz unten ankommen. Sein Arbeitgeber und Lebensgefährte wird verhaftet, Fox steht allein auf der Strasse. Doch dann gerät er durch einen Lottogewinn an ein Vermögen, an neue Freunde und einen neuen Liebhaber aus der Oberschicht. Er und der Unternehmersohn Eugen werden ein Paar – Fox saniert Eugens bankrottes Familienunternehmen und Eugen verschafft Fox Zugang zu einer anderen Welt, zu „besseren Kreisen”. Aber als am Ende das Geld weg ist, ist es auch mit der Liebe vorbei.

Die Zürcher Regisseurin Laura Koerfer erzählt die Liaison zwischen dem Schausteller und dem Jungunternehmer mit vier Schauspielern als zeitgenössisches Märchen. Ihre Inszenierung nimmt Fassbinder beim Wort. Der sagte: „Bei mir geht es um die Ausbeutbarkeit von Gefühlen, von wem auch immer sie ausgebeutet werden. Das endet nie. Das kannst du in immer neuen Variationen erzählen.” Laura Koerfer erzählt eine eigene, eine Zürcher Variation und überträgt Fassbinders Melodram aus dem Münchner Schwulenmilieu der 1970er aufs Hier und Jetzt.


Nächste Vorstellungen am 3., 4., 7., 8., 9., 10., 15., 16., 17., 18. Februar. 


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Wie Franziska Wulfs Keia sich dabei als (Un-)Tote windet, ihre zarte Stimme die Episoden um Pubertät, Verletzlichkeit und nur erträumte Liebe vorträgt, ist grossartig. Und dass diese Erzählungen bei allen Narrheiten berühren, das ist die beglückend irrwitzige Metaphysik dieses Abends.
Neue Zürcher Zeitung

Wieder im Spielplan ab 9. Februar

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März-Termine Elternabend im Vorverkauf


Liebes Publikum, ab sofort können Sie die Elternabend-Vorstellungen am 27., 28., 29., 30. und 31. März buchen. 

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Fr 9. März

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