
Filmpräsentation:
Collision Course - Heimatkunde mit Traurigkeit
Performer: Katrin Höppli, Nic Lloyd u.v.a.
Raum & Licht: Demian Wohler
Musik und Sounds: Martin Schütz
Schwinger: Daniel Reichlin, Patrick Burkhard, Tobias Burkhard, Yannik Roderer
16 Schwinger aus dem Zürcher Schwingkeller, während des Trainings gefilmt.
Kapelle: Corin Curschellas, Linard Nicolay, Annette Ringier und Peter Schmid
Performer Industriehalle & Waldarena: Sophie Aeberli, Julie Agosti, Sophia Agosti, Julia Baertschi, Valerie Bernay, Katja Brunner, Andrea Frei, Sophie Hartmann, Susanne Hofer, Camille Kolb, Thomas Landolt, Nadine Lüthi, Franziska Machens, Taimi Multanen, Noah Oliel, Oliver Pflug, Daniel Pika, Nicolas Rosat, Amadea Schütz, Siegfried Schneebeli, Milli Sentobe, Nora Steiner, Angela Stöcklin, Lena Wäl
Nic, ein junger Engländer, ist in die Schweiz gefahren, um sich in der Natur von seiner Krankheit zu erholen. Doch statt dass er, wie vorgenommen, tatsächlich in die Berge fährt, liegt er in einem Hotelzimmer in einem Fiebertraum und wird in Besitz genommen von der Körperlichkeit seines Krankseins.
«Collision Course» folgt dem fieberhaften Traum von Wahrheit und Irrealität und führt den Zuschauer mitten in den Kreislauf von Leiden und Schmerz, Glück und Herzflimmern, Tier und Mensch, oben und unten, Innen und Aussen, Alleinsein, nicht Alleinsein, Geburt und Tod. Ein Kreislauf der wahren Werte und der Sehnsucht nach Ursprünglichkeit und Körperlichkeit.
«Collision Course» ist ein Tanzfilm über Traditionen und Rituale und über die archaischen Körper- und Gefühlszustände, die wir im Gleichgewicht halten möchten und die uns aus dem Gleichgewicht bringen können.
Die beiden Künstlerinnen Salome Schneebeli (Choreographie) und Heta Multanen (Video) arbeiten mit den Mitteln von Bewegung und Beobachtung, wobei sich die Grenzen überlagern und vermischen. Die Kamera kann zum Körper werden, der Körper kann aus sich heraustreten: Wahrheit und Imagination, Realität und Traum, Wahrnehmung und Verstehen werden eins. Der Soundtrack des Komponisten Martin Schütz erweitert das Erleben des Zuschauers durch eine Montage von Naturklängen, Sprache und Musik, welche die Verbindungen zwischen den einzelnen Szenen teilweise klären, teilweise verwischen.
Mit Dank an:
Dr. Reto Agosti, Catja Loepfe, Annette Ringier, Michi Vollenweider und Redlight, Restaurant Degenried, Susanne Hofer, Markus Dubs, Andre Römer, Schauspielhaus Zürich, Tellspiele Altdorf, alle Schwinger, alle Performer.
Der Stadt Zürich für die Unterstützung bei der Recherche, dem Kanton Zürich für das Atelier in Paris.
Migros Kulturprozent, Ernst Göhner Stiftung, Genossenschaft zum Baugarten, Genossenschaft Migros, Georg und Jenny Bloch Stiftung, Gamile Stiftung
Di 02.04.2013 - 20.00