Schauspiel & Performance

Hilke Altefrohne *

Hilke Altefrohne, 1972 in Osnabrück geboren, studierte Kunst an der Hochschule für Bildende Künste (HBK) in Braunschweig und absolvierte ihre Schauspielausbildung an der Westfälischen Schauspielschule in Bochum. Nach ihrem ersten Engagement am Staatstheater Kassel wechselte sie 2002 ans Schauspiel Frankfurt, wo sie 2004 für ihre dortige Arbeit von «Theater heute» zur Nachwuchsschauspielerin des Jahres 2004 gewählt wurde. Von 2006 bis 2013 war sie im Ensemble des Maxim Gorki Theater in Berlin. Seit der Spielzeit 2013/14 ist Hilke Altefrohne Ensemblemitglied am Schauspielhaus Zürich, wo sie zuletzt u.a. in «Wer hat Angst vor Hugo Wolf?» (Regie: Herbert Fritsch), «Die zehn Gebote» (Regie: Karin Henkel), «Dogville (Regie: Stephan Kimmig) und «High (Du weisst wovon)» von René Pollesch zu sehen war. Am Theater Neumarkt spielt Hilke Altefrohne in GOOD PEOPLE.

*Hilke Altefrohne ist Gast am Theater Neumarkt.

Sophie Arbeiter*

Schauspiel

Sophie Charlotte Arbeiter, 1991 in Köln geboren, wurde im Alter von zehn Jahren Jungstudentin im Fach Violine und absolvierte ein Frühstudium an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Sie ist Preisträgerin mehrerer nationaler und internationaler Wettbewerbe. 2012 begann sie ihr Schauspielstudium an der Zürcher Hochschule der Künste, das sie 2017 abschliessen wird. Zuletzt war sie u.a. am Theater der Künste in «Die Fledermaus» (Regie: Peter Ender), «Antigone» (Regie: Sabine Auf der Heyde) und «Ivanov» (Regie: Christoph Frick) zu sehen. Sophie Arbeiter ist Preisträgerin des ZHdK-Förderpreises Theater 2015. Am Theater Neumarkt spielte sie bereits während der Spielzeit 2015/16 in «Herr Puntila und sein Knecht Matti» in der Regie von Peter Kastenmüller. In der Spielzeit 2016/17 steht sie am Theater Neumarkt in «Der kalte Hauch des Geldes» auf der Bühne.

*Sophie Arbeiter ist Gast am Theater Neumarkt.

Samuel Braun *

Samuel Braun, geboren 1986 in Ludwigsburg, schloss 2013 sein Schauspielstudium an der Zürcher Hochschule der Künste mit einem Masterdiplom ab. 2012 bis 2013 war er im Rahmen des Schauspielstudios in mehreren Produktionen am Schauspielhaus Zürich zu sehen. In den Spielzeiten 2013/14 und 2014/15 war er festes Ensemblemitglied am Theater Bonn. Dort arbeitete er unter anderem mit den Regisseuren Patrick Wengenroth, Volker Lösch, Sabine Harbeke, Markus Heinzelmann, Sebastian Schug, Jörg Zboralski und Mirja Biel zusammen. Im Sommer 2016 spielte er bei Laura Körfers Inszenierung von «Zähmungen» im Rahmen von Stage mit. 2015 bis 2016 studierte er in Palästina Arabisch und islamische Philosophie und erlangte Einblicke in das Yes Theatre in Hebron. Am Theater Neumarkt ist er in der Spielzeit 2016/17 in «Der kalte Hauch des Geldes» zu sehen.

*Samuel Braun ist Gast am Theater Neumarkt. 

 

Simon Brusis

Simon Brusis wird 1978 in München geboren und absolviert seine Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig. Er ist Ensemblemitglied am Staatstheater Meiningen und gastiert dann unter anderem am Thalia Theater Hamburg und am Maxim Gorki Theater. In der Spielzeit 2008/2009 ist er festes Ensemblemitglied am Theater Magdeburg und von 2009 bis 2011 fest am Hans-Otto-Theater Potsdam engagiert.  Simon Brusis gastierte als freier Schauspieler am Deutschen Theater Berlin, am Ballhaus Naunynstrasse und am Anhaltischen Theater Dessau. Am Theater Bonn war er in «Ein Volksfeind» zu sehen und spielte in «Die Ratten und die Räuber». Seit der Spielzeit 2015/16 ist Simon Brusis Ensemblemitglied am Theater Neumarkt. Zuletzt war er beispielsweise in Ibsens «Nora. Ein Puppenhaus» (Regie: Heike M. Goetze) und in «Romulus der Grosse» von Dürrenmatt (Regie: Tom Kühnel) zu sehen, ebenso im Stück «Geächtet» von Ayad Akhtar, das in der Kritikerumfrage von Theater heute zum ausländischen Stück des Jahres gewählt wurde (Regie: Alexander Eisenach). In der Spielzeit 2016/17 spielte er u.a. in «Der Fall Meursault» (Regie: Ruud Gielens), in «Faust» (Regie: Tom Schneider) und in «Crisi di Nervi» (Regie: Jacques Palminger). 2017/18 ist er in Bulgakows «Meister und Margarita» (Regie: Peter Kastenmüller), Frischs »Biedermann und die Brandstifter» (Regie: Heike M. Goetze) und Robert Menasses «Die Hauptstadt» (Regie: Tom Kühnel) zu sehen. Im März 2018 war er Teil des Ensembles von «Urban Prayers Zürich» (Konzept und Künstlerische Leitung: Björn Bicker, Malte Jelden). Ab April spielt Simon Brusis in Nora Abdel-Makdsouds «Café Populaire».

Martin Butzke

Martin Butzke, geboren 1974 in Wilhelmshaven, absolvierte ein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater Saarbücken. 1997 bis 2001 war er am Theater Ingolstadt engagiert, wo ihm für die Rolle des Roelle in Fleissers «Fegefeuer in Ingolstadt» der Darstellerpreis der Bayerischen Theatertage 2001 verliehen wurde. 2001 bis 2006 war er Ensemblemitglied an den Münchner Kammerspielen, 2006 bis 2010 am Schauspiel Frankfurt. Er spielte ausserdem in TV- und Kinoproduktionen, u.a. in «Wer wenn nicht wir» von Andres Veiel und «Jud Süss – Sympathie für den Teufel» von Oskar Roehler. Seit 2010 arbeitete er frei mit Corinna von Rad, Elias Perrig, Bettina Oberli und mehrfach mit Peter Kastenmüller, darunter in «Jenseits von Eden» und «Das siebente Siegel» am Theater Basel und in «Unendlicher Spass» am Hebbel am Ufer Berlin. Seit 2013 ist Martin Butzke im festen Ensemble des Theater Neumarkt. Hier spielte er u.a. Puntila in Peter Kastenmüllers Inszenierung von Brechts «Herr Puntila und sein Knecht Matti», Krogstad in Ibsens «Nora. Ein Puppenhaus» (Regie: Heike M. Goetze), in «Himmel» (Regie: Simone Blattner), «Bonnie und Clyde» (Regie: Wojtek Klemm), Strauss' Operette «Die Fledermaus» (Regie: Friederike Heller) und in «Der kalte Hauch des Geldes» sowie «Good People», beide in der Regie von Peter Kastenmüller. Seit 2015 zeigt er in der Chorgasse sein Solo «Der Mensch erscheint im Holozän» von Max Frisch. In der Spielzeit 2017/18 spielt Martin Butzke u.a. in Michel Houellebecqs «Unterwerfung» (Regie: Katrin Hentschel), in «Die Hauptstadt» von Robert Menasse (UA, Regie: Tom Kühnel) und in seinem Soloprojekt «Planet Trillaphon». Ab März spielt er auch in «The Great Tragedy of Female Power» (Regie: Pınar Karabulut). 

Hanna Eichel

Schauspiel

Hanna Eichel absolvierte ihr Schauspielstudium an der Otto Falckenberg Schule München und spielte bereits während des Studiums an den Münchner Kammerspielen. Von 2006 bis 2009 war sie am Maxim Gorki Theater Berlin engagiert, arbeitete dort u. a. mit Nora Schlocker, Peter Kastenmüller, Armin Petras und Christoph Schlingensief. 2009 bis 2012 folgte ein Engagement am Theater Basel, während dem sie u. a. mit den Regisseuren Peter Kastenmüller, Elias Perrig und Ronny Jakubaschk zusammenarbeitete. Von 2013 bis 2016 gastierte sie als freischaffende Schauspielerin am Schauspielhaus Wien, Anhaltisches Theater Dessau, Theater Heidelberg, Staatstheater Darmstadt und Theater Neumarkt und wirkte in Hörspiel-, Film- und TV-Produktionen mit. Seit der Spielzeit 2016/17 ist sie festes Ensemblemitglied am Theater Neumarkt und stand u.a. in «Good People» (Regie: Peter Kastenmüller) und «Crisi di Nervi» (Regie: Jacques Palminger) auf der Bühne. In der aktuellen Spielzeit war sie in Bulgakows «Meister und Margarita» (Regie: Peter Kastenmüller) und in «Adults in the Room» nach dem Buch von Yanis Varoufakis zu sehen, ausserdem spielt sie in Frischs «Biedermann und die Brandstifter» (Regie: Heike M. Goetze) und «Die Hauptstadt» von Robert Menasse (Regie: Tom Kühnel). Im März 2018 war sie Teil des Ensembles von «Urban Prayers Zürich» (Konzept und Künstlerische Leitung: Björn Bicker, Malte Jelden).

Alice Gartenschläger*

Alice Gartenschläger studierte von 1993 bis 1997 Tanz an der Folkwang Hochschule Essen. Es folgte ein Engagement in der Compagnie Thomas Duchatelet an der Opéra de Lille. Von 1999 bis 2001 war sie Ensemblemitglied des TanzTheaters Joachim Schlömer am Theater Basel. Seit 2002 arbeitet sie als freie Tänzerin und Choreografin u.a. in Projekten mit Joachim Schlömer, Graham Smith, Sebastian Nübling, Tom Schneider und Felicitas Brucker. Am Theater Neumarkt verantwortet sie in der Spielzeit 2016/17 die Choreografie in «Faust» (Regie: Tom Schneider). 

*Alice Gartenschläger ist Gast am Theater Neumarkt.

Mona Hala*

Mona Hala wurde 1985 in Kairo geboren, wo sie auch heute lebt. In Ägypten ist sie durch verschiedene Filme und TV-Shows bekannt geworden. 2010 war sie im kanadischen Film «Cairo Time» zu sehen, der mit dem Award für «The Best Canadian Feature Film» ausgezeichnet wurde.  Mit Laila Soliman und Ruud Gielens, in deren Produktion DER FALL MEURSAULT sie nun am Theater Neumarkt spielt, verbindet sie bereits eine längere Zusammenarbeit. In Solimans Stück «Zig Zig» über die Willkür von Machthabern war Mona Hala 2016 u.a. beim Zürcher Theaterspektakel sowie in Norwegen, Holland, Belgien und Deutschland zu sehen.  

*Mona Hala ist Gast im Ensemble des Theater Neumarkt.

Anna Hofmann*

Anna Hofmann wurde 1990 in Hamburg geboren und kam über ihre Leidenschaft Tanz zum Theater. Ab Sommer 2012 sammelte sie in einem Jahres-Vollzeitpraktikum und einem darauffolgenden weiteren Jahr am Wiener Burgtheater Bühnenerfahrung im Bereich Schauspiel. Sie arbeitete in dieser Zeit u.a. mit den Regisseuren Annette Raffalt, Alexander Wiegold und Matthias Hartmann, sowie dem bildenden Künstler Erwin Wurm zusammen. 2014 nahm sie ihr Schauspielstudium an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) auf. Im Rahmen des Studiums absolvierte sie ein Austauschsemester an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt. Im Juni 2017 wird sie die ZHdK mit dem Bachelor of Arts abschliessen. Im Zuge des Studiums arbeitete sie u.a. mit den Regisseuren Heike Götze, Philipp Becker und Werner Wölbern, sowie mit den Performern und Choreographen Florentina Holzinger und Vincent Riebeek. Sie ist Förderpreisträgerin der «Alexis Victor Thalberg Stiftung». Am Theater Neumarkt spielt sie in der Spielzeit 2016/17 in «Faust» (Regie: Tom Schneider).

*Anna Hofmann ist Gast am Theater Neumarkt.

Özgür Karadeniz*

Özgür Karadeniz wurde 1977 in der Türkei geboren und wuchs in Kiel auf. Zwischen 1999 und 2002 absolvierte er das Schauspielstudium an der Folkwang-Hochschule in Essen. Ab der Spielzeit 2002/2003 war er festes Ensemblemitglied am Schauspiel Frankfurt. Eine Titelrolle hatte er dort in der Spielzeit 2004/2005 in George Taboris Weismann und Rotgesicht. Im November 2008 hatte mit «Türke sucht das Superdeutschland – eine musikalische Reise durch Karadeniztan» ein Theaterabend nach einer Idee und einem Konzept von Karadeniz und Florian Fiedler am Frankfurter Schauspiel Premiere. Nebst der Bühne war er in verschiedenen Filmen der Tatort-Reihe und in Serien wie «Danni Lowinski», «Alarm für Cobra 11 – Die Autobahnpolizei» und «Grossstadtrevier» zu sehen. Am Theater Neumarkt übernimmt Özgür Karadeniz im Stück DER FALL MEURSAULT die Rolle des Haroun.

*Özgür Karadeniz ist Gast am Theater Neumarkt

Maximilian Kraus

Maximilian Kraus, geboren 1984 in München, studierte Schauspiel an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK. Am Theater der Künste in Zürich spielte er unter anderem in «Der Belagerungszustand» (Regie: Christoph Frick)‚ in «Raststätte» (Regie: Peter Kastenmüller), am Theater Biel Solothurn in «Gespräche mit Astronauten» (Regie: Laura Koerfer) und in «Alice» (Regie: Andreas Herrmann) am Luzerner Theater. 2012 gewann er den Karl Oprecht-Preis. Ab der Spielzeit 2013/14 ist Maximilian Kraus Ensemblemitglied am Theater Neumarkt. Er war beispielsweise in «Nora. Ein Puppenhaus» (Regie: Heike M. Goetze), in «Romulus der Grosse» von Dürrenmatt (Regie: Tom Kühnel), in «Himmel» von Wajdi Mouawad (Regie: Simone Blattner), als Clyde in «Bonnie und Clyde» (Regie: Wojtek Klemm) und zuletzt in Tom Schneiders Inszenierung von Goethes «Faust» sowie in Jacques Palmingers «Crisi di Nervi» zu sehen. In der Spielzeit 2017/18 spielte Maximilian Kraus in  Bulgakows «Meister und Margarita» (Regie: Peter Kastenmüller) und ist derzeit in Robert Menasses «Die Haupstadt» (Regie: Tom Kühnel) zu sehen. Ab März spielt er auch in «The Great Tragedy of Female Power» (Regie: Pınar Karabulut) und ab April in Nora Abdel-Makdouds «Café Populaire»

Miro Maurer

Miro Lorenzo Maurer, 1991 in Uster bei Zürich geboren, ist als Sohn einer Italienerin und eines Schweizers zweisprachig aufgewachsen. Nach ersten Bühnenerfahrungen und einer Beschäftigung als Fahrradkurier absolvierte er seine Schauspielausbildung an der Zürcher Hochschule der Künste. Im schuleigenen Theater der Künste spielte er u. a. in «Delhi – ein Tanz» (Regie: Michael Schönert) und «Ivanov» (Regie: Christoph Frick). Im Sommer 2015 war er in der Henry-Purcell-Oper «Ein Sommernachtstraum» (Regie: Georg Rootering) auf dem Solothurner Schloss Waldegg zu sehen. Bereits während seiner Ausbildung spielte er am Theater Neumarkt in «Candide oder der Optmismus» (Regie: Simone Blattner) und «Romulus der Grosse« (Regie: Tom Kühnel). Miro Maurer ist zweifacher Studienpreisträger der Friedl-Wald-Stiftung, Förderpreisträger der Armin-Ziegler-Stiftung sowie Träger des ZHdK-Förderpreises Schauspiel 2015. Seit der Spielzeit 2016/17 gehört er dem festen Ensemble des Theater Neumarkt an, wo er bis anhin u.a. in «Himmel» (Regie: Simone Blattner), «Bonnie und Clyde» (Regie: Wojtek Klemm), «Die Fledermaus» (Regie: Friederike Heller), «Good People» (Regie: Peter Kastenmüller), im Solostück «Du bist meine Mutter» (Regie: Katharina Cromme) und  in Jacques Palmingers «Crisi di Nervi» zu sehen war. In der Spielzeit 2017/18 spielt er in «Meister und Margarita» (Regie: Peter Kastenmüller),«Biedermann und die Brandstifter» (Regie: Heike M. Goetze), «Die Hauptstadt» (Regie: Tom Kühnel) und «The Great Tragedy of Female Power» (Regie: Pınar Karabulut).

Cynthia Micas*

Cynthia Micas wurde 1990 in Berlin geboren und schloss das Schauspielstudium an der Universität der Künste Berlin im Jahr 2013 ab. Bereits während des Studiums spielte sie in Berlin am Deutschen Theater, am Maxim Gorki Theater und am Hebbel am Ufer. Seit der Spielzeit 2013/2014 ist sie festes Ensemblemitglied am Maxim Gorki Theater, wo sie u.a. mit Sebastian Nübling, Sebastian Baumgarten, Yael Ronen und Mirko Borscht arbeitet. Am Theater Neumarkt spielt Cynthia Micas in der Spielzeit 2016/2017 in GOOD PEOPLE (Regie: Peter Kastenmüller).

* Cynthia Micas ist Gast am Theater Neumarkt.

Sandro Tajouri *

Sandro Tajouri ist Schauspieler und Musiker. Er absolvierte von 2000 bis 2004 sein Schauspielstudium an der Hochschule der Künste in Bern. Während der Ausbildung hatte er bereits Gastverträge am Theater Basel und am Theater Dortmund. 2004 war er als Gast bei den Salzburger Festspielen zu sehen. Von 2004 bis 2008 war er festes Ensemblemitglied am Theater Basel und von 2009 bis 2015 am Schauspiel Hannover. Er arbeitete dort hauptsächlich mit den Regisseuren Sebastian Nübling, Sybille Fabian, Werner Düggelin, Lars-Ole Walburg, Albrecht Hirche, Milan Peschel und Mina Salehpour. Die Inszenierung «Dido & Aeneas» (Regie: Sebastian Nübling) mit ihm und Sandra Hüller in den Hauptrollen wurde 2007 zum Berliner Theatertreffen eingeladen. 2008 spielte er erneut in einer Produktion von Nübling («Next Level Parsival») bei der Ruhrtriennale Zeche Zollverein Essen. Er komponierte unter anderem die Bühnenmusik für die Produktion «Die Marquise Von O» am Theater Freiburg (Regie: Sybille Fabian) und «Der Mann, der Kurt Cobain erschoss» am Theater Basel (Regie: Tom Schneider). Die Inszenierung «Über Jungs» (Regie: Mina Salehpour) am Grips Theater bekam 2014 den Faust-Preis. Er ist Schlagzeuger in der Band «A Boy Named River» und bei «The Dead Brothers». Am Theater Neumarkt war er in «Bilder deiner grossen Liebe» mit Sandra Hüller zu sehen und in der aktuellen Spielzeit verantwortet er die Musik in «Faust» und steht auch als Schauspieler auf der Bühne.
* Sandro Tajouri ist Gast am Theater Neumarkt.

Gunnar Teuber *

Gunnar Teuber studierte Schauspiel an der Hochschule für Film und Fernsehen «Konrad Wolf» in Potsdam-Babelsberg. Von 1994 bis 2003 arbeitete er u. a. am Kleisttheater Frankfurt (Oder), am Berliner Ensemble, am Residenztheater München und am Jungen Schauspiel Göttingen. Ab 2003 war Gunnar Teuber am Schauspiel Frankfurt engagiert und ab 2006 am Maxim Gorki Theater in Berlin. Gunnar Teuber arbeitete u. a. mit den Regisseuren Armin Petras, Roger Vontobel, Stefan Bachmann, Jorinde Dröse, Sebastian Baumgarten und Christoph Schlingensief zusammen.

Am Theater Neumarkt spielt er in GOOD PEOPLE in der Regie von Peter Kastenmüller.

 

*Gunnar Teuber ist Gast am Theater Neumarkt

Regie

Simone Blattner

Simone Blattner wurde in Basel geboren. Sie studierte Regie an der Otto-Falckenberg-Schule in München. Seit 1998 arbeitet sie als freie Regisseurin, u. a. am Theater Neumarkt, am Theater Basel, am Thalia Theater Hamburg, am Bayerischen Staatsschauspiel München, am Schauspiel Frankfurt und zuletzt am Berliner Ensemble. Zudem ist Simone Blattner eine Spezialistin für zeitgenössische Theatertexte. So inszenierte sie u. a. die Uraufführungen mehrerer Stücke von Martin Heckmanns, darunter «Schieß doch, Kaufhaus!» am TIF Dresden und «Kränk» am Schauspiel Frankfurt. Beide Inszenierungen wurden zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen und erhielten jeweils den Publikumspreis. Am Staatsschauspiel Dresden führte sie Regie bei der Uraufführung von Heckmanns’ Dresdner Theaterprolog «Zukunft für immer», der zu den Autorentheatertagen 2010 des Deutschen Theaters Berlin eingeladen wurde. Am Theater Neumarkt inszenierte sie zuletzt Martin Heckmanns Stück «Ein Teil der Gans im Haus der Lüge» (2014) sowie «Candide oder der Optimismus» von Voltaire (2015) und «Himmel» (2016.) In der aktuellen Spielzeit führt sie Regie bei der Komödie von Martin Heckmanns «Der Schwindel und sein Gegenteil».

Katharina Cromme

Katharina Cromme, geboren 1986, studierte Regie an der Zürcher Hochschule der Künste und der Columbia University New York. Während des Studiums schrieb und inszenierte sie unter anderem «Romantik ist ein Frauenporno», das 2011 zum «Körber Studio Junge Regie» am Thalia Theater Hamburg eingeladen wurde und Finalist war bei «PREMIO» (Schweizer Nachwuchspreis für Theater und Tanz). Neben dem Studium besuchte sie Masterclasses bei Mark Ravenhill und Romeo Castellucci im Rahmen der «Teatro Biennale di Venezia». Katharina Cromme lebt in Zürich und arbeitet als Regisseurin und Autorin unter anderem für folgende Bühnen: Theater Neumarkt, Theater Chur, Luzerner Theater, Gessnerallee Zürich, Maxim Theater Zürich, Teatr Teatr (Perm), Junges Staatstheater (Kazan), Fünftes Theater (Omsk).

2016/2017 ist sie Teil des Dramenprozessors, Artist in Residence in Südafrika (in Kooperation mit dem «Wildwuchs Festival Basel») und unterrichtet an der Zürcher Hochschule der Künste in der Fachrichtung Regie.

Ruud Gielens

Ruud Gielens, geboren 1977 in Belgien, studierte Regie an der Erasmushochschule in Brüssel. Nach dem Abschluss entwarf er Bühnenbilder, realisierte Videomontagen, führte Regie und trat als Schauspieler auf – u.a. in mehreren Inszenierungen der Berliner Schaubühne und am Deutschen Nationaltheater in Weimar. Zu seinen Regiearbeiten an diversen Theatern in Belgien gehören u.a. Koltès’ «Kampf des Negers und der Hunde» und Handkes «Die Stunde, da wir nichts voneinander wussten». Von 2005 bis 2009 war er Teil der künstlerischen Leitung der Koninklijke Vlaamse Schouwburg in Brüssel, wo er in verschiedenen Produktionen mitspielte und eine Reihe von Inszenierungen erarbeitete, u.a. «Liberté, Égalité, Sexualité». Gielens Interesse an gesellschaftlichen Themen war die Triebfeder zur Realisation verschiedener politischer Projekte, u.a. «Potlach Party II», ein Festival am Nieuwpoorttheater Gent rund um politische Flüchtlinge und illegale Einwanderung in der Grossstadt. Seit 2011 lebt er die meiste Zeit in Kairo, wo er zusammen mit seiner Partnerin Laila Soliman «Lessons in Revolting», eine Performance über die ägyptische Revolution inszenierte.  Am Theater Neumarkt führt der Belgier Regie beim Stück «Der Fall Meursault – eine Gegendarstellung».

Friederike Heller

Geboren 1974 in Berlin (West). Von 1996 bis 2000 Schauspielregiestudium an der Hochschule in Hamburg, u. a. bei Jürgen Flimm. 2004 wird sie in der Kritikerumfrage der Zeitschrift «Theater heute» für ihre Inszenierung «Untertagblues» von Peter Handke am Wiener Burgtheater zur Nachwuchsregisseurin des Jahres gewählt. In den darauffolgenden Jahren arbeitet sie an Theatern in Berlin, Wien, München, Hamburg, Stuttgart, Köln und Frankfurt. Immer wieder widmet sich Heller der Adaption von Romanstoffen. Dabei liegt der Schwerpunkt ihrer Arbeit auf dem Interesse, die Spielweisen des epischen Theaters, die Formen der Popkultur und die Diskurse der Postmoderne mit verschiedenen Stoffen in Verbindung zu bringen. Ihre Arbeit ist stark musikalisch orientiert. 2014 debütierte sie mit einer Operninszenierung an der Berliner Staatsoper. In der Spielzeit 2009/10 war Heller geschäftsführende Dramaturgin an der Schaubühne Berlin. Im Frühjahr 2013 gastierte sie mit «Johann Holtrop. Abriss der Gesellschaft» am Künstlertheater Moskau. 2013 und 2014 lehrte sie als Gastprofessorin der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Am Theater Neumarkt inszenierte sie 2015/16 die Jubiläumsproduktion «Was tun? Ein Festakt» und 2016/17 «Die Fledermaus» von Johann Strauss.

Peter Kastenmüller (Direktor)

Peter Kastenmüller, geboren 1970 in München, gründete nach einigen Semestern Philosophie 1994 die freie Theatergruppe «Particular Order» und arbeitete unter Wolfgang Engel als Assistent am Schauspiel Leipzig, danach als Hausregisseur am Staatstheater Kassel. Es folgten Inszenierungen am Staatstheater Hannover, den Münchner Kammerspielen, am Maxim Gorki Theater Berlin, am Schauspiel Frankfurt und am Theater Basel. 2004 und 2006 leitete er gemeinsam mit Björn Bicker und Michael Graessner das zukunftsweisende Stadtprojekt «Bunnyhill» an den Münchner Kammerspielen und führte dort Regie bei den Projekten «Illegal» (2008) und «Hauptschule der Freiheit» (2009). Im Sommer 2010 kuratierte Kastenmüller «X Schulen» am Theater Hebbel am Ufer in Berlin. In der Spielzeit 2010/11 richtete er John Steinbecks Roman «Jenseits von Eden» am Theater Basel ein; am Theater Freiburg arbeitete er erneut mit Bicker und Graessner für die Uraufführung des deutschtürkischen Theaterprojekts «Cabinet. Ein deutschtürkischer Bazar» zusammen (Theater Freiburg / garajstanbul, Istanbul). Mit «Die Hofmeister», einem Educational-Projekt in Zusammenarbeit mit dem Campus Rütli und dem Maxim Gorki Theater Berlin folgte eine weitere Arbeit im Stadtraum. 2011/12 inszenierte Kastenmüller u.a. am Staatstheater Hannover («Deportation Cast» von Björn Bicker), am Theater Basel («Das siebente Siegel» nach Ingmar Bergmann) und eine Folge im 24-Stunden-Marathon «Unendlicher Spass» am Hebbel am Ufer Berlin. 2012/13 folgten Regiearbeiten für das Düsseldorfer Schauspielhaus («Wunder des Alltags» von PeterLicht, eingeladen zu den Mülheimer Theatertagen 2013) und das Staatstheater Stuttgart.

Seit der Spielzeit 2013/14 leitet Peter Kastenmüller das Theater Neumarkt Zürich. Er inszenierte hier u.a. «Rocco und seine Brüder», «Jakobs Ross», «Herr Puntila und sein Knecht Matti», das Schulprojekt «Schools of Normal», «Zeit der Kannibalen/Philoktet» und «Good People». Zu Beginn der Spielzeit 2017/18 inszeniert er «Meister und Margarita» nach dem Roman von Michail Bulgakow.

Wojtek Klemm

Wojtek Klemm, geboren in Polen, schloss sein Regiestudium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch ab. Danach Regieassistenzen bei Dimiter Gotscheff, Frank Castorf und Christoph Schlingensief. Ab 2005 Arbeit als freier Regisseur in Polen, Israel und dem deutschsprachigen Raum. Das Teatr Norwida im niederschlesischen Jelenia Góra wird unter seiner künstlerischen Leitung (2007–2009) von der polnischen Tageszeitung Dziennik für die Spielzeit 2007/08 zum Theaterort des Jahres und von der Wochenzeitung Wprost 2009 unter die zehn interessantesten Theater Polens gewählt. In Polen und Israel hat Klemm vor allem Erstaufführungen deutscher Autoren zu verzeichnen (u. a. Heiner Müllers «Zement» in Breslau, «Anatomie Titus» in Krakau, «Judith» von Hebbel in Stettin). Seit 2007 arbeitet er kontinuierlich mit dem National Theater Krakau. In Deutschland entstanden unter anderem Arbeiten am Schauspiel Stuttgart, Deutsches Theater Berlin sowie Volksbühne Berlin. In der Schweiz hat Klemm in der Spielzeit 2011/12 am Theater Luzern («Der Besuch der alten Dame», «Antigone») und 2015 am Theater Neumarkt («Rosenkranz und Güldenstern sind tot») inszeniert.

Tom Schneider

Tom Schneider ist Regisseur und Musiker. Er arbeitete bis 2000 als Musiker in verschiedenen Formationen und als Assistent für die Freie Theatergruppe «Theater Affekt» in Berlin. 2000 bis 2004 war er als Regieassistent und Schauspielmusiker am Theater Basel beschäftigt. Ab 2004 folgten eigene Regiearbeiten, unter anderem am Theater Basel, am Theater Heidelberg, an der Musik-Akademie Basel, am Theater Freiburg, an der Opera Metz und den Münchner Kammerspielen. Von 2007 bis 2012 arbeitete er als Regisseur und Musiker in der künstlerischen Leitung von pvc- Tanz Freiburg/Heidelberg. 2012 gründete er in Freiburg die freie Theater/Tanz-Gruppe «OFF deluxe», die mit ihrer ersten Arbeit (twilight/echo) den Stuttgarter Theaterpreis für besondere künstlerische Leistung bekam. Seit 2004 ist er Bassist der Band «a boy named river». Am Theater Neumarkt inszenierte er «Atlas der abgelegenen Inseln» nach dem Buch von Judith Schalansky und «Bilder deiner grossen Liebe» von Wolfgang Herrndorf mit Sandra Hüller in der Hauptrolle, ausserdem «Judas» von Lot Vekemans. In der Spielzeit 2016/17 führt er Regie bei «Faust».

Gabriel S. Zimmerer

Gabriel S. Zimmerer, geboren in Süddeutschland am Bodensee, Wurzeln in Sri Lanka, Deutschland und der Schweiz. Studium der Sozialanthropologie und des Altgriechischen in Bern und Cambridge. Schwerpunkte: Machtstrukturen des Alltags und Wissenschaftsliteratur. Erste Regiearbeit 2008 mit «Letzter Aufruf» in der Ostschweiz. Leitung verschiedener Kinder- und Jugendtheatergruppen. Als Spieler war er unter anderem im Improvisationstheater «Nepomuk», im Duo «Kontrast» und im Stück «Mira Blau» von Prisma Baumann zu sehen. 2013 assistierte er bei Ragna Guderian in der «Archiv»-Reihe am Berner Schlachthaus und beim Gastspiel am Schauspielhaus Bochum. 2014 drehte er seinen Spielfilm «Into the Dark, Into the Light» in St. Gallen. 2015 entstanden in Zusammenarbeit mit Elis Aki die Drehbücher für die geplante Frankfurter Mini-Serie «wizOut a gnade».
In der Spielzeit 2015 / 2016 war er fester Regieassistent am Theater Neumarkt, wo er bei Peter Kastenmüller, Simone Blattner, Tom Kühnel, Friederike Heller und Heike M. Goetze assistierte. Im Februar 2016 konzipierte er zusammen mit dem Ensemble des Theater Neumarkt anlässlich der Durchsetzungsinitiative das «Münchner Geschichten Spezial: Der kriminelle Ausländer». Im Juni 2016 hatte Gabriel S. Zimmerers Inszenierung «A Clockwork Orange» Premiere am Theater Neumarkt.

Räume

Janina Audick

Michael Graessner

Sabine Kohlstedt

Simeon Meier

Lukas Stucki

Kostüme

Noelle Brühwiler

Noelle Brühwiler, 1987 in Aarau geboren, absolvierte eine Ausbildung zur Schneiderin am Theater Neumarkt. Am Schauspielhaus Zürich entwarf sie bereits die Kostüme für den Spielclub 16+ am Jungen Schauspielhaus, für die Kammerproduktion «Ein Held unserer Zeit» in der Regie von Kateryna Sokolova und in Zusammenarbeit mit Alvis Hermanis für «Die schönsten Sterbeszenen in der Geschichte der Oper».

Amit Epstein

Amit Epstein wurde 1977 in Tel Aviv geboren. Er studierte Theaterwissenschaften an der Thelma Yellin High School für Tanz, Theater und Performance und absolvierte anschliessend einen Intensivkurs im Bereich Tanztheater an der School for New Dance Development (SNDO) in Amsterdam. Ein Jahr arbeitete er als Tänzer mit der Tanz-Theater Company Rina Sheinfeld in Tel Aviv. Danach studierte er Kunst an der Bezalel Academy of Art and Design in Jerusalem, wo er in den Jahren 2001 und 2002 mit dem «Bezalel Prize for Excellence» und dem «Meisler Prize» ausgezeichnet wurde. Anschließend besuchte Amit Epstein die Haute-Couture-Meisterklasse von Vivienne Westwood an der UdK in Berlin, für die er ein zweijähriges Stipendium des DAAD-Künstler-Programms erhielt. Seit 2007 arbeitet Amit Epstein an verschiedenen Theatern als Kostümbildner, Dramaturg und Autor. Er hat an mehreren Produktionen in Deutschland, der Schweiz, Österreich, Frankreich und Israel mitgewirkt, unter anderem mit den Regisseuren Sebastian Nübling, Jan-Christoph Gockel und Yael Ronen. Bei der Kritikerumfrage von Theater heute der Saison 2010/2011 wurde er für sein Kostümbild für «Reckless» am Thalia Theater als bester Nachwuchskünstler genannt. Als Regisseur hat Amit Epstein Video-Art Filme realisiert, die auf zahlreichen Festivals zu sehen waren, unter anderem auf dem Internationalen Kurzfilmfestival Hamburg, dem interfilm Festival Berlin und dem Jewish Film Festival Berlin. Am Theater Neumarkt gestaltet Amit Epstein die Kostüme für die Produktion DER LETZTE EUROPÄER.
 

Sabin Fleck

Sabin Fleck, im schweizerischen Thal geboren, lernte Massschneiderin. Von 1999 bis 2003 arbeitete sie als Kostümassistentin bei Bert Neumann an der Berliner Volksbühne. Seit 2002 ist sie freischaffend am Burgtheater Wien, am Schauspielhaus Bochum, am Schauspiel Stuttgart, am Deutschen Theater Berlin, am Berliner Ensemble, am Badischen Staatstheater Karlsruhe, am Luzerner Theater, an der Volksbühne Berlin und am Schauspielhaus  Zürich tätig. Sie arbeitete u. a. mit Christoph Schlingensief, Thomas Dannemann, Andreas Herrmann, Gero Troike, Bastian Kraft und René Pollesch zusammen. Am Theater Neumarkt hat sie bisher die Kostüme für Simone Blattners «Ein Teil der Gans im Haus der Lüge» und «Candide oder der Optimismus» entworfen. www.wurst.ch/fleck

Michael Graessner

Michael Graessner studierte Bühne und Bühnenkostüm bei Achim Freyer an der Hochschule der Künste Berlin.  Seit den 90er Jahren arbeitet er als Bühnen- und Kostümbildner an zahlreichen deutschen Theatern und Opernhäusern. Er lebt und arbeitet in Berlin. Mit dem Theater Neumarkt verbindet ihn eine mehrjährige Zusammenarbeit, u. a. bei Inszenierungen von Schorsch Kamerun, Peter Kastenmüller und Pedro Martins Beja. 

Sabine Kohlstedt

Nach einer Ausbildung zur Damenschneiderin absolvierte Sabine Kohlstedt 2001 ihren Abschluss als Diplom-Kostümbildnerin an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg. Als Bühnen- und Kostümbildnerin verbindet sie eine jahrelange Zusammenarbeit mit der Regisseurin Friederike Heller. Außerdem arbeitet sie mit Barbara David-Brüesch, Sandra Strunz, Patrick Wengenroth, Milos Lolic und der Choreografin Antje Pfundtner zusammen. Ihre Engagements führten sie bisher u. a. an das Deutsche Schauspielhaus Hamburg, das Staatstheater Stuttgart, die Schaubühne Berlin, das Staatsschauspiel Dresden, das Residenztheater München, Kampnagel Hamburg, das Thalia Theater Hamburg, das Schauspielhaus Düsseldorf und das Wiener Akademietheater. Am Theater Neumarkt gestaltete sie in der Spielzeit 2015/16 die Kostüme für die Jubiläumsproduktion «Was tun? Ein Festakt» (Regie: Friederike Heller) und 2016/17 die Ausstattung für «Die Fledermaus» von Johann Strauss, ebenfalls inszeniert von Friederike Heller.

Valentin Köhler

Valentin Köhler, geboren 1986, stammt aus Süddeutschland. Er hat in Basel Szenografie und Innenarchitektur, sowie in Berlin an der Kunsthochschule Weissensee Bühnen- und Kostümbild studiert. Er lebt mit seiner Familie in Basel und arbeitet seit 2012 als freier Bühnen- und Kostümbildner. Eigene Projekte sind u. a. für die Junge Oper der Staatsoper Stuttgart, das Theater Basel, das Staatstheater Kassel und das Staatstheater Mainz entstanden. Mitte 2012 war Valentin Köhler für das Bühnen- und Kostümbild von «In Love with Barbarella»  am Theater Basel verantwortlich. Mehrere Arbeiten in der freien Szene entstanden u. a. bei den Treibstoff Theatertagen Basel, im Roxy Birsfelden und mit «agora» in der BCV Hall in Lausanne. Mit «How to make friends» entwickelte er 2013 einen Abend über Eva Braun und in seinem Diplomprojekt setzte er sich theatral mit dem Phänomen der Costa Concordia auseinander. Für den «Barbier von Sevilla » anfangs 2015 am Staatstheater Kassel schuf er das Bühnenbild und Mitte 2015 am Staatstheater Mainz jenes für den Doppelabend «Der Zwerg» und «Gianni Schicchi». Im April 2016 war Valentin Köhler am Theater Trier zu Gast mit «Die Ausflüge des Herrn Broucek». 2016/2017 hat er mit «agora» eine Residency an der Bayerischen Staatsoper München. Ausserdem sind erneut Arbeiten am Staatstheater Mainz und der Jungen Oper der Staatsoper Stuttgart zu sehen. Am Theater Neumarkt entwarf Valentin Köhler bereits die Kostüme für ZEIT DER KANNIBALEN/PHILOKTET und in der Spielzeit 2016/17 gestaltet er jene für GOOD PEOPLE.

Musik

Michael Blume

Christopher Brandt

Martin Huber

Micha Kaplan

Markus Reschtnefki

Sandro Tajouri *

11