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Meister und Margarita

Von Michail Bulgakow
Regie: Peter Kastenmüller

Foto: Judith Schlosser

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«Peter Kastenmüller gelingt es in dieser Inszenierung, immer wieder neue Stimmungen auf die Bühne zu zaubern, eine ästhetische Palette vom Kabarett bis zur Tragödie, und dabei dennoch einen inneren Zusammenhang zu wahren. Das ist sehr nah bei Bulgakow, bei seiner literarischen Ästhetik. Mit einem Schauspielensemble, das enorm wandlungsfähig ist und mit Lust dabei. Spannungsvoll und abwechslungsreich.» SRF Kultur

«Ein teuflischer Spass. Kastenmüller zieht aus dem schillernden Bollwerk wider staatliche Unterdrückung, wider von oben verordnete Wahrheiten und von innen verderbende Feigheiten jene Bausteine heraus, aus denen sich eine flockige Theatersoiree mit kabarettistischem Pfiff und feuilletonistischem Andeutungsfuror bauen lässt. (...) Überhaupt hat die Lust, mit der das sechsköpfige Ensemble seine 14 Figuren hext, etwas Verzauberndes.» Tages-Anzeiger

«Das 500-seitige Monumentalwerk, in dem der Teufel das Moskau der 1930er Jahre durcheinanderwirbelt, ist schräg, absurd und phantastisch zugleich; es gelingt Kastenmüller, diese Atmosphäre auf die Bühne zu transportieren. Was sich an der Figur des Teufels zeigt, gilt für die ganze Inszenierung: Sie zieht in den Bann mit ihren politischen Anspielungen und den zeitlosen Themen Liebe, Geld und Wahrheit – ohne mit dem Zaunpfahl zu winken. Ein schillerndes Gesamtkunstwerk.» NZZ

Der Teufel hat sich Moskau vorgenommen und lädt höchstpersönlich  zu Satansball und schwarzer Magie. Und da fast jeder brave Bürger der Stadt seine Abgründe verbirgt, findet er massenhaft leicht zu verführende Opfer, überall und in allen Gesellschaftsschichten, mit oder ohne schlechtes Gewissen: bei Bürokraten und Kleinbürgern, die den stalinistischen Apparat bedienen ebenso wie in der versammelten poetisch-staatlich verstrickten Theater- und Literatenlandschaft. Nur zwei Menschen führt er nicht vor, sondern wieder zusammen: den Meister und Margarita. Er ist wegen seines fesselnden Romans vor Zensur und der damit opportunistisch verbundenen Kritikerschaft geflüchtet und hält es nur noch in der Irrenanstalt aus. Und sie, seine höchst eigenwillige Geliebte, kann in ihrem vorgeschriebenen und geordneten Schicksal als Ehefrau eines feinen Herrn den Sinn des Lebens nicht entdecken. Bulgakows phantastisches Meisterwerk, zwischen 1928 und 1940 geschrieben, wurde erst 1966, 26 Jahre nach seinem Tod veröffentlicht. Lange galt Stalin als einziger Leser dieses «russischen Faust». Das Spiel des Teufels mit der Wahrheit ist aber alles andere als destruktiv, eher weckt es den Freiheitssinn. Der Dichter entfesselt die menschliche Vorstellungskraft und setzt die Phantasie als letzte Waffe gegen eine ebenso komplett ideologisierte wie sinnentleerte Gesellschaft und eine ungreifbare und klischeehaft erlebte Realität.

Fassung von Peter Kastenmüller und Inga Schonlau nach der Neuübersetzung von Alexander Nitzberg.

Aufführungsrechte: Drei Masken Verlag GmbH München

 

Regie: Peter Kastenmüller

Raum: Jo Schramm 

Bühne: Regula Zuber

Kostüme: Anna Maria Schories

Video: Heta Multanen

Live-Kamera: Janis Lionel

Dramaturgie: Inga Schonlau, Lea Loeb

 

Mit: Jan Bluthardt, Simon Brusis, Hanna Eichel, Maximilian Kraus, Miro Maurer, Sarah Sandeh

Dauer: 3 Stunden 15 Minuten (mit Pause)

TICKETS für Vorstellungen am:
Di 10. Okt., 20.00 Uhr / Fr 13. Okt., 20.00 Uhr / Mo 16. Okt., 20.00 Uhr / Di 17. Okt., 20.00 Uhr / Mi 25. Okt., 20.00 Uhr / Mo 30. Okt., 20.00 Uhr / Fr 03. Nov., 20.00 Uhr / Sa 04. Nov., 20.00 Uhr / Mo 06. Nov., 20.00 Uhr / Do 30. Nov., 20.00 Uhr / Do 07. Dez., 20.00 Uhr / Fr 08. Dez., 20.00 Uhr / Mi 20. Dez., 20.00 Uhr / Di 09. Jan., 20.00 Uhr

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