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W.I.R.

Performances, Szenen, Aktionen und öffentliche Gespräche zu Populismus von Studierenden des BA Theater der Zürcher Hochschule der Künste

Foto: ZHdK

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In Europa und weltweit setzen sich derzeit Positionen durch, die mit Hilfe von vereinfachenden Erzählungen, Rückbesinnungen auf (fiktive) Vergangenheiten und stereotypischen Feindbildern nach Aufmerksamkeit und politischem Einfluss
greifen. Der gesellschaftliche Diskurs polarisiert und radikalisiert sich zunehmend. Wie kann das Theater in dieser Situation agieren? Welche Strategien könnten entschärfend wirken? Oder braucht es Manifeste und entschiedene Positionierungen? Diesen Fragen werden die Studierenden in Performances, Szenen, Aktionen und öffentlichen Gesprächen nachgehen.

Eine Veranstaltung des BA Theater der Zürcher Hochschule der Künste

Von und mit: Liam Alzafari, Johanna Benrath, Livio Beyeler, Sebastian Brühl, Olivia de Sa, Tim Woody Haake, Giorgina Hämmerli, Johannes Hegemann, Florian Heise, Sandro Howald, Florian Lampert, Julian Laybourne, Amy Lombardi, Silvia Maciel, Lisa Mattiuzzo, Lea Niedermann, Melanie Osan, Liliane Pereira, Anja Rüegg, Gesa Schermuly, Fynn Schmidt, Hannes Schraner, Annabelle Sersch, Julia Skof, Mahalia Slisch, Alexander Stutz, Marlon Tarnow, Pedro Vinicius, Mira Wickert, Nico-Alexander Wilhelm, Max Woelky und KomplizInnen
Konzept und Leitung: Monika Gysel, Sabine Harbeke, Christopher Kriese
Wissenschaftliche Begleitung: Katharina Dornenzweig

Bei allen Veranstaltungen vor 20:30 Uhr ist der Eintritt frei.

TICKETS für Vorstellungen am:
Fr 11. Mai., 20.30 Uhr / Sa 12. Mai., 20.30 Uhr / Do 17. Mai., 20.30 Uhr / Fr 18. Mai., 20.30 Uhr / Sa 19. Mai., 20.30 Uhr

Donnerstag, 17. Mai 2018

20:30 Uhr: Auf hoher See

Von Sławomir Mrożek

Ich bin kein Intellektueller und hab´s nicht gern, viel Worte zu machen.
Aber wenn´s gilt, Hand anzulegen, bin ich dabei. Ich bin euer Diener, und euer Wille ist mir heilig.
Demagogie liegt mir nicht, wir sind schliesslich zivilisierte Menschen. Wir wollen keine Schmeicheleien hören... 

Das Meer, drei Herren. Einer auf dem Floss soll gegessen werden. WIR, das Volk muss essen.    

Mit: Sandro Howald, Johannes Hegemann und Florian Heise

Regie: Alexander Stutz

21:30 Die Bergbahn
Revolte auf Côte 3018
Von Ödön von Horváth in einer Bearbeitung von Marlon Tarnow

Vor realer historischer Folie erzählt Horváth die Geschichte von den Arbeitern Oberle, Moser und Vroni. Unter unmenschlichen Bedingungen arbeiten sie in den Tiroler Felsenschluchten an einer technologischen Meisterleistung: eine Zugspitzbahn – zu Hungerlöhnen. Ein Aufstand wird geplant, Schüsse fallen, es gibt Tote. 

Ist aufkommender Populismus in Europa das Resultat von wirtschaftlichen Verhältnissen? 

Mit: Sebastian Brühl, Tim Haake, Florian Heise, Gesa Schermuly, Annabelle Sersch, Hannes Schraner 

Regie: Marlon Tarnow

22:30 Uhr: Ausgeburten der Demokratie

Wir sind das Volk! Niemand hat uns gefragt ob wir Volk sein wollen und schon gar nicht, ob wir die Volksherrschaft wollen. Wir werden in die Demokratie hineingeboren, ungefragt. 

Eine Ausgrabung der Demokratie aus dem Schlamm. Eine Suche in unserem Selbstverständnis. 

Von und mit: Florian Lampert, Julian Laybourne, Amy Lombardi, Hannes Schraner, Nico-Alexander Wilhelm

Freitag, 18. Mai 2018

12 – 15 Uhr: head to head
An intervention around Zentralbibliothek

Disruptions and interferences will engage the audience shaking the boundaries of private space within public space. This intervention evokes questions about the new wave of populism by streaming speeches and incites asymmetrical dialogs in a form of invisible theatre.

By Liam M. Alzafari

20:30 Uhr: Auf hoher See
Von Sławomir Mrożek

Ich bin kein Intellektueller und hab´s nicht gern, viel Worte zu machen.
Aber wenn´s gilt, Hand anzulegen, bin ich dabei. Ich bin euer Diener, und euer Wille ist mir heilig.
Demagogie liegt mir nicht, wir sind schliesslich zivilisierte Menschen. Wir wollen keine Schmeicheleien hören... 

Das Meer, drei Herren. Einer auf dem Floss soll gegessen werden. WIR, das Volk muss essen.    

Mit Sandro Howald, Johannes Hegemann und Florian Heise

Regie: Alexander Stutz

21:30 Uhr: Die Bergbahn
Revolte auf Côte 3018
Von Ödön von Horváth in einer Bearbeitung von Marlon Tarnow

Vor realer historischer Folie erzählt Horváth die Geschichte von den Arbeitern Oberle, Moser und Vroni. Unter unmenschlichen Bedingungen arbeiten sie in den Tiroler Felsenschluchten an einer technologischen Meisterleistung: eine Zugspitzbahn – zu Hungerlöhnen. Ein Aufstand wird geplant, Schüsse fallen, es gibt Tote. 

Ist aufkommender Populismus in Europa das Resultat von wirtschaftlichen Verhältnissen? 

Mit: Sebastian Brühl, Tim Haake, Florian Heise, Gesa Schermuly, Annabelle Sersch, Hannes Schraner 

Regie: Marlon Tarnow

22:30 Uhr: Das alte Lied

Nina ist links, Jessica ist rechts. Nina hatte sich acht Wochen frei genommen, um bei der Occupy Wall Street Bewegung dabei zu sein. Nach dem Totenschmaus verprügelte Jessica ihren Cousin, weil dieser abfällig über ihren Vater gesprochen hatte. Sie verlieben sich trotzdem.

Mit: Giorgina Hämmerli und Mahalia Slisch
Regie: Johanna Benrath und Max Woelky
Szenografie: Lea Niedermann

Samstag, 19. Mai 2018

12 – 15 Uhr: head to head
An intervention around Zentralbibliothek

Disruptions and interferences will engage the audience shaking the boundaries of private space within public space. This intervention evokes questions about the new wave of populism by streaming speeches and incites asymmetrical dialogs in a form of invisible theatre.

By Liam M. Alzafari

20:30 Uhr: Das alte Lied

Nina ist links, Jessica ist rechts. Nina hatte sich acht Wochen frei genommen, um bei der Occupy Wall Street Bewegung dabei zu sein. Nach dem Totenschmaus verprügelte Jessica ihren Cousin, weil dieser abfällig über ihren Vater gesprochen hatte. Sie verlieben sich trotzdem.

Mit: Giorgina Hämmerli und Mahalia Slisch
Regie: Johanna Benrath und Max Woelky
Szenografie: Lea Niedermann

21:30 Uhr: Traurigkeit der Erde
Eine Geschichte von Buffalo Bill Cody
Von Éric Vuillard

Indianer zu Hunderten, Horden von Bisons und ihre Jäger, Hitze und Spannung, Staub und das unentwegte Knallen von Schüssen.

Die faszinierende Geschichte von Buffalo Bill, dem Wilden Westen, dem Beginn der Gesellschaft des Spektakels, der Gründung des modernen Amerika und dessen Abgründe.

Von und mit: Fynn Schmidt, Max Woelky und Ensemble

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