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HOTTINGER LITERATURGESPRÄCHE «VON NAHEM ERLEBT»

Elisabeth Vogt im Gespräch mit Charles Linsmayer über Walter Vogt

Walter Vogts Witwe gibt zu: das Zusammenleben mit dem experimentierfreudigen Nonkonformisten war nicht immer einfach. Psychiater mit eigener Praxis, Hauptmann der Schweizer Armee, Familienvater mit drei Kindern, besass der 1927 in Zürich geborene und 1988 in Muri verstorbene Walter Vogt zugleich den unbestechlichen Blick für die Opfer des «Systems », das er in Satiren wie «Booms Ende» oder «Schizogorsk» gnadenlos entlarvte. Glaubwürdig war er nicht zuletzt seiner radikalen Ehrlichkeit wegen, die weder seine Homosexualität noch seine psychischen Probleme verschwieg und bewegende Texte ermöglichte.

TICKETS für Vorstellungen am:
Di 29. Jan., 20.00 Uhr

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