Regie

Simone Blattner

Simone Blattner wurde in Basel geboren. Sie studierte Regie an der Otto-Falckenberg-Schule in München. Seit 1998 arbeitet sie als freie Regisseurin, u. a. am Theater Neumarkt, am Theater Basel, am Thalia Theater Hamburg, am Bayerischen Staatsschauspiel München, am Schauspiel Frankfurt und zuletzt am Berliner Ensemble. Zudem ist Simone Blattner eine Spezialistin für zeitgenössische Theatertexte. So inszenierte sie u. a. die Uraufführungen mehrerer Stücke von Martin Heckmanns, darunter «Schieß doch, Kaufhaus!» am TIF Dresden und «Kränk» am Schauspiel Frankfurt. Beide Inszenierungen wurden zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen und erhielten jeweils den Publikumspreis. Am Staatsschauspiel Dresden führte sie Regie bei der Uraufführung von Heckmanns’ Dresdner Theaterprolog «Zukunft für immer», der zu den Autorentheatertagen 2010 des Deutschen Theaters Berlin eingeladen wurde. Am Theater Neumarkt inszenierte sie zuletzt Martin Heckmanns Stück «Ein Teil der Gans im Haus der Lüge» (2014) sowie «Candide oder der Optimismus» von Voltaire (2015) und «Himmel» (2016.) In der aktuellen Spielzeit führt sie Regie bei der Komödie von Martin Heckmanns «Der Schwindel und sein Gegenteil».

Peter Kastenmüller (Direktor)

Peter Kastenmüller, geboren 1970 in München, gründete nach einigen Semestern Philosophie 1994 die freie Theatergruppe «Particular Order» und arbeitete unter Wolfgang Engel als Assistent am Schauspiel Leipzig, danach als Hausregisseur am Staatstheater Kassel. Es folgten Inszenierungen am Staatstheater Hannover, den Münchner Kammerspielen, am Maxim Gorki Theater Berlin, am Schauspiel Frankfurt und am Theater Basel. 2004 und 2006 leitete er gemeinsam mit Björn Bicker und Michael Graessner das zukunftsweisende Stadtprojekt «Bunnyhill» an den Münchner Kammerspielen und führte dort Regie bei den Projekten «Illegal» (2008) und «Hauptschule der Freiheit» (2009). Im Sommer 2010 kuratierte Kastenmüller «X Schulen» am Theater Hebbel am Ufer in Berlin. In der Spielzeit 2010/11 richtete er John Steinbecks Roman «Jenseits von Eden» am Theater Basel ein; am Theater Freiburg arbeitete er erneut mit Bicker und Graessner für die Uraufführung des deutschtürkischen Theaterprojekts «Cabinet. Ein deutschtürkischer Bazar» zusammen (Theater Freiburg / garajstanbul, Istanbul). Mit «Die Hofmeister», einem Educational-Projekt in Zusammenarbeit mit dem Campus Rütli und dem Maxim Gorki Theater Berlin folgte eine weitere Arbeit im Stadtraum. 2011/12 inszenierte Kastenmüller u.a. am Staatstheater Hannover («Deportation Cast» von Björn Bicker), am Theater Basel («Das siebente Siegel» nach Ingmar Bergmann) und eine Folge im 24-Stunden-Marathon «Unendlicher Spass» am Hebbel am Ufer Berlin. 2012/13 folgten Regiearbeiten für das Düsseldorfer Schauspielhaus («Wunder des Alltags» von PeterLicht, eingeladen zu den Mülheimer Theatertagen 2013) und das Staatstheater Stuttgart.

Seit der Spielzeit 2013/14 leitet Peter Kastenmüller das Theater Neumarkt Zürich. Er inszenierte hier u.a. «Rocco und seine Brüder», «Jakobs Ross», «Herr Puntila und sein Knecht Matti», das Schulprojekt «Schools of Normal», «Zeit der Kannibalen/Philoktet», «Good People» und «Meister und Margarita». Aktuell inszeniert er «Das Leben des Vernon Subutex» nach der Roman-Trilogie von Virginie Despentes.

Laura Koerfer

Laura Koerfer, 1985 in Zürich geboren, studierte Theaterregie an der Zürcher Hochschule der Künste. In Zusammenarbeit mit der National Academy of Chinese Theater Arts brachte Koerfer während der Ausbildung Arbeiten in Zürich und Beijing zur Aufführung. Im Jahr 2011 führte sie am Theater Biel Solothurn Regie bei «Gespräche mit Astronauten» von Felicia Zeller. Am Theater Neumarkt inszenierte Koerfer «Magic Afternoon» von Wolfgang Bauer, «Faustrecht der Freiheit» nach dem Film von Rainer Werner Fassbinder, «Miss Sara Sampson» von G. E. Lessing und «WERTHER. Gesang an die Nacht, Gebrüll gegen Kummer nach Goethe mit Roland Barthes».
 Koerfer lebt und arbeitet in Zürich.

Johann Kuithan

Johann Kuithan, geboren 1981 in Münster (Westfalen), studierte Germanistik, Theaterwissenschaft, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft sowie Pädagogik in Mainz. Er war Regieassistent am Schauspiel Frankfurt und leitete dort in der Spielzeit 06/07 den Jugendclub JAGO! 2007 übernahm er die Produktionsleitung für das Projekt «Pimp the City» (Regie: Simon Solberg) am Nationaltheater Mannheim und leitete die Theatergruppe S.P.Q. in Mainz. Während der Spielzeiten 08/09 bis 10/11 war er fester Regieassistent am Maxim Gorki Theater Berlin. Dort inszenierte er u. a. «Rheinsberg» nach Kurt Tucholsky, «Kindheitsmuster» nach Christa Wolf, sowie das Rechercheprojekt des Jugend- und Seniorenklubs «Deine Landschaft / Meine Geschichte». Zudem entwickelte er die Reihe «Visiothek - Kleine Stücke aus großen Filmen», die inzwischen ihre neue Heimat am Theater Neumarkt in Zürich hat. Als freier Regisseur arbeitete Johann Kuithan u.a. am Jungen Theater Göttingen («Loveletters»), am Theaterhaus Gessnerallee («Die Passion des Josef A.») und am Anhaltischen Theater Dessau («Hallo Nazi»).

Pedro Martins Beja

Pedro Martins Beja, geboren 1978 in Sindelfingen, studierte Regie an der Hochschule für Schauspielkunst «Ernst Busch». 2008 gewann er mit «Berlin Alexanderplatz oder was (eine Annäherung könnte man meinen nee ehrlich)» nach Alfred Döblin den Jurypreis des 100° Festivals am Berliner HAU. 2009 inszenierte er «4.48 Psychose» von Sarah Kane in Berlin und wurde damit zum Körber Studio Junge Regie 2010 in Hamburg eingeladen. 2010 folgten «Romeo und Julia» in Altenburg-Gera und «Die Kontrakte des Kaufmanns» von Elfriede Jelinek an der Schaubühne Berlin. Für seine Einrichtung von Paul Wiersbinskis «Autofahrt ins All» gewann Beja beim Mainzer Autorentheatertag «Text trifft Regie» 2011 den Regiepreis. Für das Karlsruher Dramatikerfestival «Stadt der Zukunft» inszenierte er 2011 die Uraufführung von Jörg Albrechts «Nimm dir, was dein Herz begehrt! [nur nicht mich]». 2012 brachte er «Der Geizige» in einer Bearbeitung von PeterLicht am Theater Osnabrück auf die Bühne, am Schauspiel Frankfurt erarbeitete er das Bahnhofsviertelprojekt «Red Light Red Head» und zeigte dort 2013 die Uraufführung von Gerhild Steinbuchs «Sleepless in my dreams». 2013 stellte er sich mit der Inszenierung von Michail Bulgakows «Hundeherz» am Theater Neumarkt dem Schweizer Publikum zum ersten Mal vor. Es folgte die Uraufführung von Daniel Mezgers «Nachruf oder Jung sterben hat mich auch nicht besser gemacht» am Luzerner Theater. Mit «Macbeth» setzt er in diesem Herbst die Zusammenarbeit mit dem Theater Neumarkt fort.

Uta Plate

Uta Plate leitete u.a. die freie Theatergruppe Rangi Moja mit afrikanischen Asylbewerbern und deutschen Studierenden, baute dann 1996 am Theater Nordhausen das Projekt «Theater im Knast» auf. Seit der Spielzeit 1999/2000 ist sie Theaterpädagogin an der Schaubühne am Lehniner Platz in Berlin und leitet die Jugendtheatergruppe DIE ZWIEFACHEN. Im internationalen Rahmen gibt Uta Plate Theater- und Bewegungsworkshops. Am BACKA-Theater (Schweden) erarbeitete sie 2013 das Stück «Run for your life» mit 10 Jugendlichen und 5 Schauspielern. Ab Sommer 2014 wird Uta Plate als selbständige Regisseurin, Theaterpädagogin und Dozentin arbeiten. Ihr erstes Projekt wird «Leben, Lügen, Sterben» am Theater Neumarkt/Zürich.

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Räume

Nadia Fistarol

Léonie Süess

Bühnenbildassistenz

Kostüme

Sabin Fleck

Sabina Winkler

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