Schauspiel & Performance

Simon Brusis

Simon Brusis wird 1978 in München geboren und absolviert seine Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig. Er ist Ensemblemitglied am Staatstheater Meiningen und gastiert dann unter anderem am Thalia Theater Hamburg und am Maxim Gorki Theater. In der Spielzeit 2008/2009 ist er festes Ensemblemitglied am Theater Magdeburg und von 2009 bis 2011 fest am Hans-Otto-Theater Potsdam engagiert.  Simon Brusis gastierte als freier Schauspieler am Deutschen Theater Berlin, am Ballhaus Naunynstrasse und am Anhaltischen Theater Dessau. Am Theater Bonn war er in «Ein Volksfeind» zu sehen und spielte in «Die Ratten und die Räuber». Seit der Spielzeit 2015/16 ist Simon Brusis Ensemblemitglied am Theater Neumarkt. Zuletzt war er beispielsweise in Ibsens «Nora. Ein Puppenhaus» (Regie: Heike M. Goetze) und in «Romulus der Grosse» von Dürrenmatt (Regie: Tom Kühnel) zu sehen, ebenso im Stück «Geächtet» von Ayad Akhtar, das in der Kritikerumfrage von Theater heute zum ausländischen Stück des Jahres gewählt wurde (Regie: Alexander Eisenach). In der Spielzeit 2016/17 spielte er u.a. in «Der Fall Meursault» (Regie: Ruud Gielens), in «Faust» (Regie: Tom Schneider) und in «Crisi di Nervi» (Regie: Jacques Palminger). 2017/18 war er in Bulgakows «Meister und Margarita» (Regie: Peter Kastenmüller), Frischs »Biedermann und die Brandstifter» (Regie: Heike M. Goetze) und Robert Menasses «Die Hauptstadt» (Regie: Tom Kühnel) zu sehen. Im März 2018 war er Teil des Ensembles von «Urban Prayers Zürich» (Konzept und Künstlerische Leitung: Björn Bicker, Malte Jelden). Ab April spielt Simon Brusis in Nora Abdel-Makdsouds «Café Populaire».

Martin Butzke

Martin Butzke, geboren 1974 in Wilhelmshaven, absolvierte ein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater Saarbücken. 1997 bis 2001 war er am Theater Ingolstadt engagiert, wo ihm für die Rolle des Roelle in Fleissers «Fegefeuer in Ingolstadt» der Darstellerpreis der Bayerischen Theatertage 2001 verliehen wurde. 2001 bis 2006 war er Ensemblemitglied an den Münchner Kammerspielen, 2006 bis 2010 am Schauspiel Frankfurt. Er spielte ausserdem in TV- und Kinoproduktionen, u.a. in «Wer wenn nicht wir» von Andres Veiel und «Jud Süss – Sympathie für den Teufel» von Oskar Roehler. Seit 2010 arbeitete er frei mit Corinna von Rad, Elias Perrig, Bettina Oberli und mehrfach mit Peter Kastenmüller, darunter in «Jenseits von Eden» und «Das siebente Siegel» am Theater Basel und in «Unendlicher Spass» am Hebbel am Ufer Berlin. Seit 2013 ist Martin Butzke im festen Ensemble des Theater Neumarkt. Hier spielte er u.a. Puntila in Peter Kastenmüllers Inszenierung von Brechts «Herr Puntila und sein Knecht Matti», Krogstad in Ibsens «Nora. Ein Puppenhaus» (Regie: Heike M. Goetze), in «Himmel» (Regie: Simone Blattner), «Bonnie und Clyde» (Regie: Wojtek Klemm), Strauss' Operette «Die Fledermaus» (Regie: Friederike Heller) und in «Der kalte Hauch des Geldes» sowie «Good People», beide in der Regie von Peter Kastenmüller. Seit 2015 zeigt er in der Chorgasse sein Solo «Der Mensch erscheint im Holozän» von Max Frisch. In der Spielzeit 2017/18 spielte Martin Butzke u.a. in Michel Houellebecqs «Unterwerfung» (Regie: Katrin Hentschel) und ist zurzeit in «Die Hauptstadt» von Robert Menasse (UA, Regie: Tom Kühnel), in seinem Soloprojekt «Planet Trillaphon» und in «THE GREAT TRAGEDY OF FEMALE POWER» (Regie: Pınar Karabulut) zu sehen.

Alexander Karschnia

Alexander Karschnia ist Theatermacher und -wissenschaftler: Performer, Texter & Theoretiker, Mitbegründer von andcompany&Co. Er schreibt für und über Theater, u.a. über Brecht, Müller, Schlingensief, Pollesch, Rimini Protokoll u.a. Zu seinen Jugendsünden zählen die Erfindung der Frankfurter NachtTanzDemos und die Übernahme von Schlingensiefs Partei CHANCE 2000. Zu seinen Arbeiten zwischen Wissenschaft und Kunst gehören lecture performances und die Organisation von Konferenzen wie z.B. ZUM ZEITVERTREIB oder NA(AR) HET THEATER – after theater? für die Hogeschool voor de Kunsten 2006 (zu beiden Anlässen hat er Bücher herausgegeben). Seit Ende 2007 lebt und arbeitet er in Berlin.

Maximilian Kraus

Maximilian Kraus, geboren 1984 in München, studierte Schauspiel an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK. Am Theater der Künste in Zürich spielte er unter anderem in «Der Belagerungszustand» (Regie: Christoph Frick)‚ in «Raststätte» (Regie: Peter Kastenmüller), am Theater Biel Solothurn in «Gespräche mit Astronauten» (Regie: Laura Koerfer) und in «Alice» (Regie: Andreas Herrmann) am Luzerner Theater. 2012 gewann er den Karl Oprecht-Preis. Ab der Spielzeit 2013/14 ist Maximilian Kraus Ensemblemitglied am Theater Neumarkt. Er war beispielsweise in «Nora. Ein Puppenhaus» (Regie: Heike M. Goetze), in «Romulus der Grosse» von Dürrenmatt (Regie: Tom Kühnel), in «Himmel» von Wajdi Mouawad (Regie: Simone Blattner), als Clyde in «Bonnie und Clyde» (Regie: Wojtek Klemm) und zuletzt in Tom Schneiders Inszenierung von Goethes «Faust» sowie in Jacques Palmingers «Crisi di Nervi» zu sehen. In der Spielzeit 2017/18 spielte Maximilian Kraus in  Bulgakows «Meister und Margarita» (Regie: Peter Kastenmüller) und ist derzeit in Robert Menasses «Die Haupstadt» (Regie: Tom Kühnel) zu sehen. Ab März spielt er auch in «THE GREAT TRAGEDY OF FEMALE POWER» (Regie: Pınar Karabulut) und ab April in Nora Abdel-Makdouds «Café Populaire»

Cristin König

Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Anschliessend führten Engagements sie u. a. nach Hamburg, Tübingen, Kassel und Frankfurt/Oder. Von 1996 bis 1999 war sie am Berliner Ensemble engagiert, von 1999 bis 2006 an der Berliner Schaubühne. Gastengagements führten sie regelmässig an die Münchner Kammerspiele. Sie arbeitete u. a. mit Regisseuren wie Thomas Ostermeier, Falk Richter, Luc Perceval, Barbara Weber und Armin Petras zusammen. 1994 und 2000 nominierte «Theater heute» sie für die Auswahl der besten Nachwuchsschauspielerin. Auch in Film- und Fernsehrollen ist Cristin König immer wieder zu sehen. 2006 bis 2013 war sie Ensemblemitglied des Maxim Gorki Theaters in Berlin.

Bereits 2015 war sie in Peter Kastenmüllers Inszenierung von «Der Hals der Giraffe» am Theater Neumarkt zu sehen.

Nicola Nord

Theatermacherin, Performerin und Sängerin. Nach dem Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaft in Frankfurt am Main, Künstlerinnen-Stipendium bei DasArts, Amsterdam, wo sie mit dem Stück little red (play): herstory abschloss. Mitbegründerin von andcompany&Co., dort arbeitet sie hauptsächlich als Regisseurin, Co-Autorin und Performerin. Lebt in Berlin.

Janet Rothe

Janet Rothe, geboren 1987, studierte Schauspiel am Europäischen Theaterinstitut und an der Universität der Künste Berlin. In ersten Rollen war sie in Berlin am Deutschen Theater, am Maxim Gorki Theater, am Hebbel am Ufer sowie am Staatstheater Schwerin zu sehen, wo sie unter anderem mit Peter Kastenmüller, Hermann Schmidt-Rahmer, Brit Bartkowiak und Juliane Kann arbeitete. Ausserdem spielte sie in verschiedenen Filmen der deutschen Film- und Fernsehakademie DFFB, u.a. 2012 die Hauptrolle in «Farbenblind» (Regie: Daria Belova). Ab der Spielzeit 2013/14 ist Janet Rothe Ensemblemitglied am Theater Neumarkt.

Marcus Signer

Geboren 1964 in Bern, Schweiz. 1982-86 Ausbildung als Schauspieler und Animator an der Theaterwerkstatt 1230 in Bern, wo er anschliessend bis 1992 festes Ensemblemitglied wird. Nach einem Stipendiumsaufenthalt in New York arbeitet er als freier Schauspieler. Er spielt u.a. am Stadttheater Bern, beim Club 111 und am Insitu Chur. Neben seiner Arbeit am Theater ist Marcus Signer auch in diversen Film- und Fernsehproduktionen zu sehen, wirkt in zahlreichen Hörspielen mit und arbeitet auch als Sprecher für Werbespots. 2016 ist er im Kinofilm «Welcome to Iceland» (Regie: Felix Tissi), «Stille Reserven» (Regie: Valentin Hitz) sowie in der Theaterproduktion «Leeman-Brothers» (Regie: Matthias Kaschig) am Luzerner Theater zu sehen.

Weitere Filmrollen (Auswahl): 

2015 «Schellenursli, Regie: Stefan Jäger, Xavier Koller
2015 «Tatort – Schutzlos», Regie: Manuel Flurin Hendry
2014 «Der Goalie bin ig», Regie: Sabine Boss, (bester Darsteller Schweizer Filmpreis 2014)
2014 «Der Geisterfahrer», Regie: Karim Patwa
2013 «Tatort – Geburtstagskind», Regie: Tobias Ineichen
2013 «Der Bestatter», Regie: Markus Welter
2011 «Mary & Johnny», Regie: Samuel Schwarz & Julian M. Grünthal
2011 «Silberwald», Regie: Christine Repond
1998 «Zucker für die Bestie», Regie: Markus Fischer
1993 «Tatort – Mädchen mit der Puppe», Regie: Markus Fischer
1992 «Brandnacht», Regie: Markus Fischer

Dimitri Stapfer

Geboren 1988 in Olten, war er bereits mit 13 Jahren für zwei Saisons mit dem Zirkus Chnopf auf Schweizer Tournee. 2009 begann er das Schauspielstudium an der ZHdK, dass er im Sommer 2014 mit dem Master abschloss. Während seiner Studienzeit spielte er u.A. unter der Regie von Herbert Fritsch im Theater Rote Fabrik in „Ibsen die Sau“. Mit seinem Jahrgang gewann er am Theatertreffen der deutschsprachigen Schauspielschulen den Ensemblepreis für die Inszenierung „Die Bluthochzeit“ (Regie: Martina Eitner-Aechpong). In der Spielzeit 2013/2014 spielte Dimitri im Ensemble des Schauspielhaus Zürich und gastierte zur Saisoneröffnung im Theater Neumarkt im Stück "Leben Lügen Sterben“ (Regie: Uta Plate). Zur Zeit ist er wieder im Schauspielhaus Zürich im Stück ÜBERGEWICHT unwichtig UNFORM (Regie: Sophia Bodamer) und im ClubTheater A LOVELY PIECE OF SHIT zu sehen, welches Dimitri zusammen mit dem Kollektiv Extraleben schrieb und Inszenierte. Neben dem Theater arbeitet er auch als Sprecher für Werbespots.

Im Kinofilm „LEFT FOOT, RIGHT FOOT“ von Germinal Roaux ist er in der Rolle des autistischen Mika zu sehen, für den er den Schweizer Filmpreis “Quartz” für die beste Nebenrolle erhalten hat. 

Meinolf Steiner

Meinolf Steiner erhielt seine Ausbildung am Hamburgischen Schauspiel-Studio, unter der Leitung von Hildburg Frese. Während seiner Ausbildung spielte er bei Ruth Berghaus und Jürgen Flimm am Thalia Theater Hamburg. Danach folgten Engagements an der Neuen Bühne Senftenberg, dem Kleist Theater Frankfurt/Oder, dem Berliner Ensemble, am Stadttheater Nordhausen, am Schauspielhaus Bochum, dem Deutschen Theater in Göttingen und am Schauspiel Frankfurt.

Er arbeitete unter anderem mit den Regisseuren Armin Petras, Mark Zurmühle, Friederike Heller, Thomas Bischoff, Wojtek Klemm, Michael von zur Mühlen, Martin Laberenz, Samuel Weiss, Felix Rothenhäusler und Daniela Löffner.

Am Theater Neumarkt ist Meinolf Steiner in der Produktion «Rosenkranz und Güldenstern sind tot» in der Regie von Wojtek Klemm zu sehen.

Sascha Sulimma

Komponist, Performer und DJ, Mitbegründer von andcompany&Co. Veranstaltete Partyreihen in Clubs in Frankfurt am Main, remixt seit 2002 Brecht und Weill Fragmente zu BRECHTBEATZ und gründete 2006 das andco.-Soundsystem. Entwickelt Musik für Theater, Performance und Tanz. Neben den Projekten mit andcompany&Co. produziert er elektronische Musik, spielt DJ Sets in Clubs und auf Theaterfestivals und gibt Workshops zu Musik und Performance. Sascha arbeitete u.a. mit Raqs Media Collective, Frankfurter Küche und Noah Fischer. Seit Ende 2007 lebt und arbeitet er in Berlin.

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Regie

andcompany & Co.

DAS HELMI

Peter Kastenmüller

Peter Kastenmüller (Direktor)

Wojtek Klemm

Wojtek Klemm

Simon Solberg

Räume

Ortreport & Meier/Franz

Moritz Müller

Léonie Süess

Bühnenbildassistenz

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Kostüme

Franziska Born

Ulrike Gutbrod

Mascha Mazur

Moritz Müller

Nicole Von Graevenitz

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