von Jens Rachut
Mit: Rahel Hubacher, Yvon Jansen, Mike Müller, Thomas Müller, Jens Rachut
Regie: Rafael Sanchez
Bühne/Kostüme: Gabriela Neubauer
Musik: Jonas Landerschier
Dramaturgie: Daniel Lerch
Regieassistenz: Robert Gerloff
Gottes Lieblingsspiegel ist in vier Scherben zerbrochen und verloren gegangen. Wer ihn wieder zusammenfügt, hat einen Wunsch frei. Agamemnon findet die erste Scherbe, eine 32.000 Jahre alte Neandertalerin die zweite und ein polysexueller Swingerclub-Begründer die dritte. In einem sehr kleinen Wartesaal sehnen sich die drei nach der Geburt der vierten und letzten Scherbe aus dem Schoss der Schwangeren. Wer den Spiegel Gottes besitzt, ist in der Lage ihn zu kontaktieren. Ist in der Lage den Schöpfer zu durchschauen? Da hält eine Lok an, der Fahrer steigt aus und telefoniert. Das soll jetzt Gott sein? – Wohl kaum! Also wird weiter gewartet.
Punk-Poet Jens Rachut ist Autor, Musiker und Schauspieler und vielleicht einer der letzten grossen Exzentriker der deutschen Punk-Szene. Seine Auftritte sind legendär, vor allem wegen seiner stets unterschiedlichen Kopfbedeckungen. Bei seinen Bands ist er auch für die Texte zuständig – kleine, literarische, nie hochgestochene Beobachtungen der Welt.