Hoff­nung Vaku­um-Zeit Trauer

Lub­na Abou Kheir & Ivna Žic

Jetzt, wo der Bun­des­rat wei­ter­ge­hen­de Öff­nungs­schrit­te beschlos­sen hat und die Hoff­nung auf das Ende der «Vaku­um-Zeit» wie­der auf­keimt, ist der rich­ti­ge Zeit­punkt gekom­men, um zurück­zu­bli­cken. Das Neu­markt lud im Früh­jahr 2021 Lub­na Abou Kheir und Ivna Žic mit ihrem fei­nen Gespür für Spra­chen ein, die­sem Zustand und die­ser Zeit nach­zu­füh­len und nach­zu­den­ken: Was macht die­ses dehn­ba­re Vaku­um, das sich zwi­schen Trau­er und Hoff­nung spannt, aus uns, mit uns?

Bei­de sind dem Neu­markt als Kol­la­bo­ra­teu­rin­nen ver­bun­den: Die syri­sche Neuzürcherin und Dra­ma­ti­ke­rin Lub­na Abou Kheir schrieb in der Sai­son 2019/20 erst­mals auf Deutsch: den Text des Bühnenstücks «Gebro­chens Licht». Die­sen ent­wi­ckel­te sie in engem Aus­tausch mit der Zürcher Roman- und Thea­ter­au­torin und Regis­seu­rin Ivna Žic, die das Theaterstück in der­sel­ben Spiel­zeit zur Uraufführung brach­te. Das Stück schenk­te uns auch den Begriff der «Vaku­um-Zeit» und the­ma­ti­sier­te den Zustand von «Dazwi­schen-Sein» in unge­wohn­ter, poe­ti­scher Intensität. Wie wenig konn­te man im Novem­ber 2019 ahnen, wie ver­traut uns die­ses Gefühl nach über einem Jahr mit dem Virus wer­den würde. Lesen Sie den Text «Hoff­nung Vaku­um-Zeit Trauer».