Collec­ti­vi­ze Facebook

Ein Pro­jekt von Jonas Staal & Jan Fermon

 

Der bil­den­de Künst­ler Jonas Staal beschäf­tigt sich in sei­nen Arbei­ten mit dem Ver­hält­nis von Kunst, Demo­kra­tie und Pro­pa­gan­da, die nicht sel­ten öffent­li­che Debat­ten aus­lö­sen. Im März 2021 rea­li­sier­ten wir gemein­sam mit Jonas Staal und dem Kura­tor Flo­ri­an Malza­cher eine dezen­tra­le Pan­de­mie-Ver­si­on des uto­pi­schen Pro­jekts Trai­ning for the Future.

Unser Inter­es­se für sein lau­fen­des Pro­jekt Collec­ti­vi­ze Face­book schliesst auch an den Fra­gen und The­men der Trai­nings an: Kol­lek­ti­ve, Kol­lek­ti­vi­tät und Kol­lek­ti­vie­rung.  Am bes­ten beschrie­ben ist das Pro­jekt, das wir als Kam­pa­gne in der Stadt Zürich insze­nie­ren, in Jonas Staals eige­nen Worten:

«Collec­ti­vi­ze Face­book» ist eine Sam­mel­kla­ge, an der Jan Fer­mon und ich im letz­ten Jahr gear­bei­tet haben, und die wir beim UN-Men­schen­rechts­rat in Genf ein­rei­chen wol­len, um die Kol­lek­ti­vie­rung von Face­book zu for­dern. Unser Argu­ment ist, dass das völ­li­ge Feh­len einer demo­kra­ti­schen Kon­trol­le von Face­book das Selbst­be­stim­mungs­recht von Völ­kern und Indi­vi­du­en grund­le­gend bedroht, und dass des­halb die 2,5 Mil­li­ar­den akti­ven Nut­zer von Face­book zu des­sen Eigen­tü­mern wer­den soll­ten. Kol­lek­ti­vie­rung bedeu­tet für uns also nicht Ver­staat­li­chung. Viel­mehr zie­len wir dar­auf ab, Face­book in eine trans­na­tio­na­le Koope­ra­ti­ve zu ver­wan­deln, in der die Mit­glie­der die Platt­form besit­zen und kol­lek­tiv regie­ren. Nur gemein­sa­mes Eigen­tum kann sozia­le Medi­en sozialisieren.

Kli­cke hier für mehr Infor­ma­tio­nen und unter­schrei­be die Sammelklage:

collectivize.org