Hayat Erdo─ƒan┬®Flavio Karrer

Noha Badir

Kollaborateur*in

Der Held dei­ner Jugend?
Hm.. als ich klein war, war ich Fan von DJ Bobo. Er ist mein Star gewe­sen und ich woll­te auch mit ihm arbeiten.

Was war dein letz­ter Traum?
Mei­ne Ver­gan­gen­heit: Als ich noch klein war und mein Vater noch gelebt hat. Er hat vie­le Sachen gemacht, in Fil­me mit mir gegan­gen, in den Euro­pa­park und Pick­nick gemacht, das ist mei­ne Erinnerung.

Was lernt man vor allem im Thea­ter?
Also wenn jemand neu­es kommt, jemand ganz neu­es, lernt man den ken­nen. Zum Bei­spiel setz­ten sich alle in den Kreis und sagen alle ihren Namen. Und dann lernt man sich noch näher ken­nen und gibt einen Ball rum, das ist wich­tig im Thea­ter das zu lernen.

Was ver­lernt man im Thea­ter?
Zum Bei­spiel Zuschau­en ist wich­tig!
Ach so.. was man ver­lernt, also was man ver­gisst? Ich ver­ges­se immer den Text also immer wie­der Text ler­nen und ver­ler­nen «Ah.. was war noch­mal der Text?» Und ich hab ihn ver­ges­sen, und dann kom­me ich durch­ein­an­der, und im Thea­ter muss man dann aber wach sein mit sei­nem Text, und Prä­senz haben.

Ver­dient die Wirk­lich­keit Miss­trau­en?
Hmm­mm.. also etwas was man anfas­sen kann, also zum Bei­spiel Holz anfas­sen, das gibt es. Oder zum Bei­spiel Leu­te anfas­sen. Und wenn Leu­te mich anfas­sen ohne zu fra­gen, also erst müs­sen die Leu­te fra­gen: «Darf ich dich an der Schul­ter berüh­ren?» und wenn man ja sagt, dann macht man das ger­ne. Man muss immer Fra­gen und die Ant­wort akzep­tie­ren. Und wenn man etwas gut gemacht hat bekommt man den ers­ten Preis. Das war’s.

 

Bio­gra­fie

Noha Badir, gebo­ren 1994, absol­vier­te von 2012 bis Som­mer 2014 die Schau­spiel-Aus­bil­dung von Thea­ter HORA und ist seit­dem fes­tes Ensem­ble­mit­glied. 2015 wirk­te er aus­ser­dem in der TV-Film­pro­duk­ti­on «Stöf­fi­town» mit. Als Schau­spie­ler wirk­te bzw. wirkt er in den fol­gen­den HORA-Pro­duk­tio­nen und ‑Pro­jek­ten mit: «PAGA­NI­NI & ICH» (2012, Regie: Urs Bee­ler), «LA PETI­TE MORT» (2013, Regie: Nele Jahn­ke), «SOLIS» (2013, ver­schie­de­ne Regis­seu­re), «DIS­AB­LED THEA­TER» (2012, Kon­zept Jérô­me Bel), «FREIE REPU­BLIK HORA» (seit 2013), «GOAL MANIA» (2014, Kon­zept: Mons­ter Truck), «MY OWN SONG» (2014, Regie: Urs Bee­ler), «DIS­AB­LED THEA­TER» (Teil der Neu­be­set­zung seit 2014), «DRIL­LEN IM KOPF» (2015, Regie: Micha­el Elber), «DIE 120 TAGE VON SODOM» (2017, Regie: Milo Rau), «GOTT» (2017, ver­schie­de­ne Regis­seu­re), «BOB DYL­ANS 115TER TRAUM» (2018, Regie: Micha­el Elber), «DIE LUST AM SCHEI­TERN» (Kon­zept: Beat Fäh und Micha­el Elber, seit 2018), «KON­TAKT­KIL­LER» (2018, Regie: Remo Beug­gert), «MEDEA, DIE» (2020, Regie: Phil Hayes/Katharina Cromme/Leonie Graf). Eige­ne Regie­ar­bei­ten: «BEA­TRI­CE EGLI» (Ensem­ble­fass­sung) und «BEA­TRI­CE EGLI» (Solo)(im Rah­men von FRH2, 2015), «DIE BIBEL» (im Rah­men von FRH2, 2015), «PSY­CHO» (im Rah­men von FRH Spe­zi­al – Hitch­cock-Remakes, 2015, Regie: Noha Badir), «GOTT» (2017, zusam­men mit 14 ande­ren HORA-Regisseur*innen), «KATA­STRO­PHEN­FILM» (2018).

Foto ©Mali Lazell