Post/pandemisches Leben – eine neue Theo­rie der Fragilität

Buch­prä­sen­ta­ti­on & Gespräch

Die Coro­na-Pan­de­mie und der damit ein­her­ge­hen­de »Aus­nah­me­zu­stand« bie­ten die Gele­gen­heit, Nor­ma­ti­vi­tä­ten infra­ge zu stel­len, aber auch einen Blick in die Zukunft zu wer­fen. Mit ihrer neu­en Theo­rie der Fra­gi­li­tät ver­deut­li­chen Yener Bay­ra­mo­g­lu und María do Mar Cas­tro Vare­la, dass es im Sin­ne sozia­ler Gerech­tig­keit weni­ger um eine Akzep­tanz hete­ro­ge­ner Lebens­wei­sen gehen soll­te als viel­mehr um die Beach­tung und Akzep­tanz von Vul­nera­bi­li­tä­ten, die struk­tu­rell beför­dert und sta­bi­li­siert wer­den. Ihr Ansatz bringt unter­schied­li­che Per­spek­ti­ven aus Ethik, Poli­tik und Kunst zusam­men und bie­tet – u.a. im Kon­text von Digi­ta­li­tät, Ras­sis­mus und Soli­da­ri­tät – die Mög­lich­keit, die Pan­de­mie anders zu evaluieren.

Am Neu­markt wird das druck­fri­sche Buch gemein­sam mit den bei­den Autor:innen erst­mals prä­sen­tiert und in einem Gespräch wer­den auch Fra­gen nach den hoff­nungs­vol­len Aspek­ten der pan­de­misch stär­ker bewusst gewor­de­nen Zer­brech­lich­kei­ten diskutiert.

Mit: Yener Bay­ra­moğlu & María do Mar Cas­tro Varela

Mode­ra­ti­on: Hayat Erdoğan

Datum

30 Okt 2021

Uhrzeit

20:00

Preis

CHF 45.- / 30.- / 15.-

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Orte

Saal Neumarkt
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