Whistleblowerin/ Elek­tra

Doku­men­ta­ri­sches Thea­ter mit Opern­ge­sang

Sub­tit­led in Eng­lish

Als Yas­mi­ne Motar­je­mi in Vevey ihre Stel­le als Cor­po­ra­te Food Safe­ty Mana­ger antritt, ist sie hoch­mo­ti­viert, gut aus­ge­bil­det, ihre Exper­ti­se inter­na­tio­nal aner­kannt. Wer in der Nah­rungs­mit­tel­si­cher­heit arbei­tet, muss genau sein. Die Vor­ga­ben, die ent­wi­ckelt wer­den, haben welt­weit Aus­wir­kun­gen, im bes­ten Fall ver­ur­sa­chen Feh­ler Bauch­schmer­zen, im schlimms­ten Fall ster­ben Kin­der.
 Dass es im bör­sen­ko­tier­ten Kon­zern auch Gegen­wind gibt, gehört zum Job. Dann wird aus Gegen­wind Mob­bing: Ihre Arbeit wird ver­un­mög­licht, sie arbei­tet wei­ter, schlägt Alarm, macht wei­ter. Irgend­wann liegt eine Kün­di­gung auf dem Tisch. Und eine Abfin­dung. Das Geld wird sie nicht neh­men. 15 Jah­re spä­ter ent­schei­det das Gericht zu ihren Guns­ten. Eine Frau zieht gegen den gröss­ten Nah­rungs­mit­tel­kon­zern der Welt vor Gericht, allein. Wie die anti­ke Elek­tra aus der Oper von Strauß kann sie zu Unrecht nicht schwei­gen. Aber Whist­leb­lowing hat sei­nen Preis.

Mona Somm kann ein Lied davon sin­gen – genau genom­men eine Arie, die als eine der schwie­rigs­ten der Musik­ge­schich­te gilt. Ein Abend mit
und über Frau­en, die den Mund auf­ma­chen.

Datum

14 Dez 2020

Uhrzeit

20:00 - 21:30

Preis

45, 30, 15

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Orte

Saal Neumarkt

Produktion/Spielzeit

Whistleblowerin/Elektra
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