Sounding Board

Unsere Augen von aussen

Gastfreundschaft verstehen wir als Haltung, nicht als Dekor oder Transaktion. Ein Gast ist eine Freundin, und kein Konsument, keine Fremde, die nach einer kulturellen Dienstleistung fragt. Unser Sounding Board aus neun Bewohnern der Stadt hilft uns dabei zu reflektieren, ob und wie diese Einladung ankommt. Der Jüngste im Bunde ist 15 und spielt selber leidenschaftlich Theater, während der 30 Jahre ältere Jurist schon seit einem Jahrzehnt keinen Fuss mehr ins Theater gesetzt hat. Die einen sind in Zürich geboren, andere im Nachbarkanton, der Türkei oder Kenia. Sie studieren Geschichte, arbeiten in der Personalabteilung eines Spitals, als bildende Künstlerin, als Finanzanalyst oder hinter der Bar. Gemeinsam begleiten die neun die Tätigkeiten des Theaters und kommentieren, diskutieren und befragen sie in regelmässigen Abständen. Die Vielheit der Perspektiven – gerade auch der theaterfernen – soll dazu beitragen, das Theater zu einem Ort für alle – oder zumindest für möglichst viele – in dieser Stadt zu machen. 

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