LOVE PLAY FIGHT
für ein unbe­ding­tes Thea­ter

Love Play Fight ist unser Glau­bens­be­kennt­nis und Schlacht­ruf, ist Ein­la­dung und Auf­for­de­rung an Stadt und Künst­le­rin­nen. Unter die­sem Mot­to ver­wan­deln wir das Thea­ter Neu­markt in Neu­markt und gestal­ten eine Insti­tu­ti­on, an der Über­zeu­gungs­tä­te­rin­nen in unse­ren vier Spar­ten Play­ground, Thea­ter, Aka­de­mie und Digi­tal lie­ben, spie­len und strei­ten.

Wir glau­ben, dass das Neu­markt mit sei­ner beweg­ten Geschich­te dazu ein­lädt und auf­for­dert. Das Neu­markt ist eine der weni­gen Insti­tu­tio­nen, die das künst­le­ri­sche Expe­ri­ment und die insti­tu­tio­nel­le Selbst­be­fra­gung im Auf­trag ste­hen hat. Die­ser Ort hat sich immer wie­der angreif­bar gemacht und dadurch Dis­kus­sio­nen ange­stos­sen. Die­se Qua­li­tät des Neu­markt möch­ten wir aus­rei­zen und ver­su­chen zu radi­ka­li­sie­ren. Es geht uns dar­um, einen Ort zu eta­blie­ren, der liebt, kämpft, spielt, atmet, sich bewegt, strei­tet und Wider­sprü­che zulässt.

Wir möch­ten im sich bera­ten­den Kol­lek­tiv arbei­ten und eine Kul­tur ent­wi­ckeln, in der wir Ent­schei­dun­gen gemein­sam tref­fen und ver­ant­wor­ten. Wir wis­sen, dass eine kol­lek­ti­ve Lei­tung und fla­che Hier­ar­chien grös­se­re Dia­log- und Kon­flikt­fä­hig­keit und vie­le Dis­kus­sio­nen not­wen­dig machen. Wir hal­ten das aus. Wir glau­ben, dass, gera­de wenn es um die Ver­dich­tung und das Zusam­men­brin­gen von Unter­schied­li­chem geht, kol­lek­ti­ve Pro­zes­se inter­es­san­te­re Ergeb­nis­se brin­gen als kon­ven­tio­nel­le hier­ar­chi­sche Lei­tungs­struk­tu­ren.

Wir wol­len ein Ort sein, der alle ein­lädt, gemein­sam zu befra­gen, wofür es sich zu lie­ben, spie­len und kämp­fen lohnt. Zürich braucht so einen Ort.

Love Play Fight ist ernst gemeint und dafür ste­hen wir ein.
Dein Neu­markt