Nouvelle Nahda

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Nouvelle Nahda
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Yara Bou NassarAnna HofmannJeremy Nedd
DE EN

TO THE ONLINE PUBLICATION

TO BEIT EL BARAKA FOR A DONATION <3

The Lebanese uprising of October 2019 laid bare the rapidly deteriorating socioeconomic situation in the country. Figures indicate over 30% of citizens on the brink of extreme poverty, and the country heading towards an alarming food crisis. The virus outbreak amplifies the dangers, with most dire risks to our elderly. Solidarity and resistance are crucial, and civil society has rallied on many fronts.

The Nouvelle Nahda project would like to support by inviting you to donate to one of the initiatives – Beit El Baraka – that is reaching out to the most isolated and fragile populations in these difficult times. Over 1000 seniors and retirees in Lebanon depend on them.

In der ersten internationalen Koproduktion zwischen Beirut und Zürich ging das Produktionsteam vom Konzept des Nahda (arabisch: Renaissance, Erwachen) aus, von Aufstand, von kreativen Mitteln des Protests und von der Frage, ob und wie Kunst gesellschaftlichen Wandel beeinflussen kann. «Nouvelle Nahda» zielt auf ein Erwachen des Individuums, der Menschen, der Gesellschaft, der Künste ab.

Die Zusammenarbeit, die im Mai 2019 begann, wurde massgeblich beeinflusst durch den Ausbruch der Proteste in Beirut am 17. Oktober 2019 – Proteste, die sich unterdessen zu einer Bewegung entwickelt haben. Umso drängender wurden Fragen wie: Wie inspirieren sich reale sozio-politische Kontexte und künstlerische Aktionen gegenseitig? Wie kreativ ist Protest und wer ist der/die Künstler*in in ihm? Und was entfacht den Funken, der aus einem Bündnis von wenigen Menschen eine Bewegung macht?

«Protest ist in erster Linie performativ», schrieb der Kunstkritiker John Berger 1968. Protest ist die Aufführung potentieller Macht, Protest entfaltet Kräfte und öffnet Möglichkeitsräume – weniger für Gesellschaft und Staat als für die Protestierenden selbst. Es geht um Visionen, Kritik, Wünsche und Träume; Menschen protestieren nicht für eine/n imaginäre/n Andere/n, sondern für sich selbst, konkret und real: Selbstermächtigung mit dem Ziel, das Wir zu stärken.

«Was wäre, wenn diese Zeile eine Bewegung auslösen könnte? Was wäre, wenn die Bewegung unsere Geschichte neu schreiben könnte? Was wäre, wenn die Geschichte uns den Weg zeigen könnte? Was wäre, wenn die Wahrheit die Knoten in unseren Hälsen lösen könnte? Was wäre, wenn ein Lied einen Zauberspruch auslösen könnte? Was, wenn der Zauber die Illusion brechen könnte?» (Ibrahim Nehme, «7 Möglichkeiten»)

Eine Koproduktion zwischen Neumarkt Zürich und STATION Beirut

TheaterAkademiePlayground

Produktion

With and by
Myriam Boulos, Nabil Canaan, Hayat Erdoğan, Anna Hofmann, Sophie Krayer, Ayman Nahle, Yara Bou Nassar, Jeremy Nedd, Ibrahim Nehme, Antje Schupp, Nour Sokhon
Artistic Director
Stage & Costumes
Sound Art
Photography
Dramaturgy
Consultation
Regieassistenz
Dramaturgiehospitanz
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