52 Hertz

Ein Zuhau­se Thea­ter

Die ers­te ana­lo­ge Thea­ter­pro­duk­ti­on des Neu­markts seit Aus­ru­fung der aus­ser­or­dent­li­chen Lage, «52 Hertz», kommt per Post zu Ihnen nach Hau­se. Am Vor­stel­lungs­tag um 21 Uhr wird Ihre Küche zur Büh­ne, zum Start­punkt einer Rei­se. Sie löschen das Licht und öff­nen das Kuvert: In Ihrer Küche begin­nen tek­to­ni­sche Ver­schie­bun­gen, eine Suche nach dem Unmög­li­chen im Mög­li­chen und nach der Ver­bin­dung vom Ich zum Du. Wel­che Form von Begeg­nung schafft ein Brief? Wel­che Form von Gemein­schaft ent­steht, wenn wir zwar nicht im Thea­ter­saal zusam­men­kom­men kön­nen, so doch aber zur sel­ben Zeit, in ähn­li­chen Räu­men, mit der glei­chen Post, zum gemein­sa­men Thea­ter­er­le­ben und mit einer ganz beson­de­ren Kraft im Gepäck: der Vor­stel­lungs­kraft? «52 Hertz» ist ein Ver­such einer Begeg­nung auf Distanz und ein Plä­doy­er für die ver­än­dern­de Kraft des Thea­ters.

bild: fla­vio kar­rer

zeit­raum: 30. april – 31. mai 2020

ort: zuhau­se

team

text & Regie: Anna-kris­ti­ne Lin­ke

dra­ma­tur­gie: niko­lai prawd­zic

büh­ne: Anna Gohmert