Hayat Erdo─ƒan┬®Flavio Karrer

domi­nik locher

regie & kollaborateur*in

Wel­cher Illu­si­on gibst du dich ger­ne hin? 

Gemein­sam etwas von nach­hal­ti­ger Bedeu­tung zu erschaf­fen.

Was war dein letz­ter Traum? 

Eine über der Lim­mat schwe­ben­de Fabrik mit dem Flair von Cin­eci­ttà.

Wenn Du wäh­len müss­test: Love, Play oder Fight?

Play lie­be ich.
Fight pas­siert mir viel zu schnell.
Love ist das wonach ich mich wirk­lich seh­ne.

Mit wem unter­hältst du dich am liebs­ten? 

Mit Lisa.

Kind oder Kat­ze?

Kind.

Für was lohnt es sich zu kämp­fen?

Mensch­lich­keit, den Erhalt der Welt, Kin­der.

Die ers­te Thea­ter­er­fah­rung an die du dich erin­nern kannst? 

In 80 Tagen um die Welt.

Wel­ches ist das un-nüt­zes­te Talent, das du hast? 

Ori­en­tie­rungs­sinn.

Wer war der ers­te Star in den du ver­liebt warst? 

Lisa Brühl­mann.

Wel­ches Kunst­werk wür­dest du besit­zen wol­len? 

«Devol­ved Par­lia­ment».

Was war der bes­te Rat, den du je erhal­ten hast?

Wenn du eh am wischen bist, kannst du auch gleich rich­tig wischen.

Wenn du eine Frei­kar­te hät­test, wohin wür­dest du flie­gen? 

Zu den Kids of no Nati­on.

Was war das schöns­te Geschenk, dass du erhal­ten oder selbst jeman­den geschenkt hast? 

Eine Boots­fahrt auf der Lim­mat.

Uber or Taxi? 

Taxi.

Bio­gra­fie

Domi­nik Locher, gebo­ren 1982, ist Fil­me­ma­cher und Thea­ter­re­gis­seur. Sein Werk legt den Fokus auf Hilf­lo­sig­keit, stil­le Wut, sowie die Sehn­sucht nach Wär­me und einem Platz in der Welt. Als ältes­tes Kind eines Wan­der­ar­bei­ters und einer Pfle­ge­rin wuchs Locher zusam­men mit zwei Schwes­tern an ver­schie­de­nen Orten in den Schwei­zer Alpen auf. Nach wech­seln­den Anstel­lun­gen als Zügel­mann, Zir­kus­ar­bei­ter, Gro­schen­ro­man­au­tor, Bou­le­vard-Jour­na­list, Hotel-Mana­ger und Par­ty-Ver­an­stal­ter stu­dier­te Locher zunächst Theater‑, dann Film­re­gie an der Zür­cher Hoch­schu­le der Küns­te (ZHdK), Sint-Lukas Bru­xel­les (LUCA) und am Ame­ri­can Film Insti­tu­te (AFI). Seit sei­nem preis­ge­krön­ten Spiel­film­de­büt «Tem­po Girl» arbei­tet Domi­nik Locher als frei­schaf­fen­der Regis­seur in Film und Thea­ter. Sein Film «Goli­ath» wur­de mehr­fach aus­ge­zeich­net und war u. a. am Film­fest in Locar­no zu sehen.
Locher hat meh­re­re Thea­ter­ar­bei­ten in Zürich erar­bei­tet, u. a «HATE» (2018) in der Roten Fabrik im Kol­lek­tiv Hengst&Hitzkopf mit Timo Kris­tin. Aktu­ell ent­wi­ckelt er Spiel­fil­me («Stahl­hoch­zeit», «Madame», u.a.), meh­re­re inter­na­tio­na­le Seri­en-For­ma­te («When we whe­re wol­ves», «Pro­jekt Lebens­born» u. a.), sowie für das Neu­markt das Thea­ter­stück («Kids of no Nati­on»).

Foto ©Fla­vio Kar­rer