Hayat Erdo─ƒan┬®Flavio Karrer

Ingo Nier­mann

Kollaborateur*in

Ver­dient die Wirk­lich­keit Misstrauen?

Eher Ver­trau­en, dass es trotz allem, das wir sicher nicht wis­sen, so etwas über­haupt gibt.

Sind die Rän­der der Wirk­lich­keit diffus?

Es gibt kei­ne Ränder.

Für was lohnt es sich zu kämpfen?

Lie­be und Spiel.

 

Bio­gra­fie:
Ingo Nier­mann stu­dier­te Phi­lo­so­phie und debü­tier­te 2001 mit dem Roman «Der Effekt». 1999 hat­te er zum Band «Meso­po­ta­mia» (Hrsg. Chris­ti­an Kracht) eine Erzäh­lung bei­getra­gen. 2003 erschien «Minus­vi­sio­nen», eine Chro­nik geschei­ter­ter Unter­neh­mens­grün­dun­gen, 2006 «Umbau­land». Letz­te­res umfasst zehn «pro­vo­kan­te» Vor­schlä­ge zur radi­ka­len Reform Deutsch­lands, unter ande­rem eine Nukle­ar­be­waff­nung, sowie die For­de­rung nach einer Boden­re­form durch land­wirt­schaft­li­chen Anbau in Schrebergartenkolonien.

Seit 2008 ist Nier­mann als Her­aus­ge­ber für die Solu­ti­on-Rei­he tätig, die bei Stern­berg Press erscheint. 2013 grün­de­te er gemein­sam mit Mathi­as Gatza und Hen­ri­et­te Gal­lus «Fik­ti­on», ein von der Kul­tur­stif­tung des Bun­des geför­der­tes Modell­pro­jekt, das die sich durch die Digi­ta­li­sie­rung eröff­nen­den Chan­cen für die Wahr­neh­mung und Ver­brei­tung anspruchs­vol­ler Lite­ra­tur wei­ter­zu­ent­wi­ckeln sucht.

Seit 2016 arbei­tet Nier­mann mit der Fil­me­ma­che­rin Ale­xa Karo­lin­ski zusam­men. Ihr gemein­sa­mer Film «Army of Love» hat­te auf der 9. Ber­lin Bien­na­le Pre­mie­re und wur­de seit­dem in Aus­stel­lun­gen im Cent­re Pom­pi­dou, MAC­BA, Cas­tel­lo di Rivo­li sowie im CCCB und auf der Wies­ba­den Bien­na­le gezeigt. Ihr zwei­ter Film «Ocea­no de Amor» (2020) war Teil einer drei­mo­na­ti­gen Aus­stel­lung in der Lon­do­ner Gale­rie Auto Italia.

www.ingoniermann.com

www.thearmyoflove.net