Hayat Erdo─ƒan┬®Flavio Karrer

michiel Van­de­vel­de

regie & kollaborateur*in

Bio­gra­fie

Michiel Van­de­vel­de, gebo­ren 1990, stu­dier­te Tanz und Cho­reo­gra­fie an der P.A.R.T.S. in Brüs­sel. Seit sei­nem Abschluss im Jahr 2012 insze­nier­te er am Stuk in Leu­ven, im PACT Zoll­ver­ein in Essen oder auch am Fes­ti­val Stei­ri­scher Herbst in Graz und gas­tier­te mit sei­nen Pro­duk­ti­on u.a. an den Fes­ti­vals ImPulsTanz in Wien, dem Fes­ti­val Poli­tik im Frei­en Thea­ter in Mün­chen, dem Far Fes­ti­val in Nyon, dem Kunst­en­fes­ti­val­de­s­arts in Brüs­sel oder am Tanz im August im Ber­lin. Von 2017 bis 2021 ist er Artist in Resi­dence am Kaai­thea­ter in Brüs­sel. Neben sei­ner Tätig­keit als Cho­reo­graph arbei­tet er seit der Spiel­zeit 20/21 als Kura­tor am Thea­ter­haus deSin­gel in Ant­wer­pen. In sei­nem Werk unter­sucht er Ele­men­te, die die öffent­li­che Sphä­re erschaf­fen, sta­bi­li­sie­ren und gefähr­den. Im Span­nungs­ver­hält­nis zwi­schen Poli­tik, Kunst und Akti­vis­mus wid­met er sich den sub­ver­si­ven Metho­den der Desta­bil­sie­rung und Über­win­dung hege­mo­nia­ler Logi­ken. So lässt er in sei­ner inter­na­tio­nal tou­ren­den Pro­duk­ti­on «Para­di­se Now (1968–2018)» iko­ni­sche Bil­der auf der Büh­ne ent­ste­hen, die sich in den letz­ten 50 Jah­ren in unser kol­lek­ti­ves Gedächt­nis ein­ge­brannt haben, befragt die Wün­sche und Hoff­nun­gen von damals und kon­tras­tiert sie mit unse­rem Selbst­ver­ständ­nis vom «Mög­li­chen» im Hier und Heu­te. Wo uns «Para­di­se Now (1968–2018)» mit einem Trüm­mer­hau­fen zurück­lässt, knüpft in der aktu­el­len Spiel­zeit 20/21 die Neu­markt-Pro­duk­ti­on «Pro­test 1980 – Geschich­ten des Akti­vis­mus» an: am Anspruch die Zukunft herauszufordern.

Foto ©Fla­vio Karrer