Mixed Fee­lings

Eine Co-Fee­ling-Oper fürs Anthropozän

Die Wel­len rau­schen, der Mee­res­spie­gel steigt. Die Flut spült Müll an den Strand: Plun­der und Plas­tik in allen For­men und Far­ben. Im Rhyth­mus der Gezei­ten kün­digt sich ein neu­es Zeit­al­ter an. Inmit­ten der urhe­ber­los gewor­de­nen Din­ge – Kabel, Daten, Sen­so­ren und Plas­tik­müll – stran­den die Zuschauer*innen. Sie begeg­nen den neu­en Natur­ge­wal­ten mit gemisch­ten Gefüh­len – Hilf­lo­sig­keit, Wut, Eupho­rie, Trau­er, Trost. Was tun?
«To act, we have to have a beat» (Ursu­la K. Le Guin). Jeg­li­ches kom­mu­ni­ka­ti­ves Han­deln beruht auf Rhyth­mus und Schwin­gun­gen und strebt nach Ein­klang. Wie kön­nen wir in neue Reso­nan­zen mit unse­rer Umwelt tre­ten? Was kön­nen die Objek­te, die uns umge­ben, von der Welt erzäh­len?
Mixed Fee­ling ist eine Lang­zeit­per­for­mance im beweg­ten Beat der Gezei­ten, ein hybri­des For­mat aus Barock­oper, Instal­la­ti­on und post­hu­ma­nis­ti­schem Bal­lett. Sin­gen­de Performer*innen und klin­gen­de Din­ge laden das Publi­kum ein, sich mit­ein­an­der und mit der Welt zu ver­mi­schen. Inmit­ten beleb­ten Strand­guts erpro­ben sie Mög­lich­kei­ten ver­ant­wort­li­chen Han­delns und arten­über­grei­fen­der Empa­thie im mensch­ge­mach­ten Kri­sen­zeit­al­ter, dem Anthropozän.

Juni 2021
Kei­ne Ver­an­stal­tung gefunden 

Mit

Bran­dy But­ler, leo hof­mann, Jakob Leo Stark, Sascha Özlem Soy­dan

Pro­duk­ti­ons­team

Regie, kon­zept & per­for­mance: Leo hofmann

Kon­zept & Aus­stat­tung: Filo­me­na Krause

Kon­zept & Libret­to: Ben­ja­min von bebber

Regie­as­sis­tenz: Ken­za Nessaf

Aus­stat­tungs­as­sis­tenz: Leo­nie Müller

Dra­ma­tur­gie: Hayat Erdoğan, Niko­lai Prawdzic

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