Pro­test 1980

Geschichte(n) des Akti­vis­mus

 

Vor 40 Jah­ren ent­zün­de­te sich an der Unfä­hig­keit der Poli­tik, auf die For­de­run­gen der Jugend ein­zu­ge­hen, eine Jugend­be­we­gung. Stras­sen­kämp­fe, Voll­ver­samm­lun­gen, ein auto­no­mes Jugend­zen­trum und der Ruf «Nie­der mit den Alpen! Freie Sicht aufs Mit­tel­meer!» ereil­ten die Lim­mat­stadt. Zwar dank­te das Zürich der Zünf­te ab, doch der Ruf «Wir wol­len alles, und zwar subi­to!» ver­hall­te im emsi­gen Trei­ben der «pla­ne­ta­ren Arbeits­ma­schi­ne». «D’Bewegig» kam zum Erlie­gen, doch die Gewiss­heit, dass die Welt auch anders, bes­ser, frei­er, eman­zi­pier­ter sein könn­te, wirkt fort.

Heu­te skan­die­ren Mil­lio­nen von Jugend­li­chen «Sys­tem Chan­ge, not Cli­ma­te Chan­ge!». Wer sind die­se Men­schen, die alles lie­gen las­sen und für Ver­än­de­rung auf die Stras­se gehen? 1980? 2000? 2020? In «Pro­test 1980» tref­fen drei Genera­tio­nen an Aktivist*innen auf­ein­an­der und span­nen in der Regie des Bel­gi­ers Michiel Van­de­vel­de den Bogen von der Jugend­be­we­gung der 80er-Jah­re in die Gegen­wart. Aus sie­ben Erzäh­lun­gen ent­steht ein Geflecht aus Erfah­run­gen, Träu­men und Ent­täu­schun­gen; eine Geschich­te die­ser Stadt. Wo ist die­ser viel­be­schwo­re­ne Aus­weg aus dem «stahl­har­ten Gehäu­se» des Kapi­ta­lis­mus? Zwi­schen Hoff­nung und Ver­zweif­lung macht «Pro­test 1980» das Thea­ter zu einem Kol­lek­tiv­la­bor poli­ti­scher Vorstellungskraft.

with Eng­lish Subtitles

Fotos: ©Miklós Klaus Rózsa

Kei­ne Ver­an­stal­tung gefunden 

Mit dem Ensem­ble und Pro­tes­tie­ren­den von ges­tern und heute:

Bran­dy But­ler, Fio­na Chiap­po­ri, Bri­git­ta Javu­rek, Alma Onam­be­le, Leon Pfan­nen­mül­ler, Miklós Klaus Róz­sa, Dario Vareni

Pro­duk­ti­ons­team

Regie und Raum: Michiel Vandevelde

Kos­tüm: Tutia Schaad

Dra­ma­tur­gie: Niko­lai Prawdzic

Video: Michiel Van­de­vel­de, Robert Meyer

Regie­sas­sis­tenz: Lau­ra Weibel

Aus­stat­tungs­as­sis­tenz: Anja Temperli

Kos­tü­mas­sis­tenz: Camil Krings

Regie­hos­pi­tanz: Gina Müller

Eng­li­sche Unter­ti­te­lung: Kim­ber­ley Schle­gel, Jose­fi­ne Zürcher

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