war­ten auf: war­ten auf godot

 Ein Baum mit ent­fern­ten Dar­stel­lern

War­ten auf Godot kommt doch nicht. Oder noch nicht. Die Spie­ler vom Thea­ter Hora müs­sen wegen Coro­na im Home­of­fice blei­ben – dabei hät­ten sie gera­de mit Spieler*innen aus dem Neu­markt Samu­el Becketts «War­ten auf Godot» geprobt. Das ist ein Klas­si­ker über Sinn und Unsinn der mensch­li­chen Exis­tenz, bei dem Wla­di­mir und Estra­gon war­ten und Godot nicht kommt. In dem Stück steht: «Der Baum ist das ein­zi­ge, was lebt.»

Wir glau­ben dar­an, dass Godot noch kommt. Viel­leicht noch nicht heu­te. Aber mor­gen bestimmt. Oder im Früh­ling. Des­halb hören wir auch nicht auf. wir kön­nen nicht. Das passt ja gera­de auch, war­ten. Und: War­ten ist gut, da kann man Tee trin­ken.

Wie der Hora-Spie­ler Robin Gil­ly sagt:

«Ich war­te ger­ne auf Auf­lauf.
Ich war­te noch ger­ne auf mei­nen lin­ken Schuh.
Ich war­te auf eine kal­te Sup­pe.
Ich war­te auf ein schö­nes Leben.
Ich war­te ger­ne.
Auf mein lin­kes Ohr.»

Wir sind jetzt Exper­ten fürs War­ten. Also laden wir statt zu einer Thea­ter­auf­füh­rung zu einer thea­tra­len Instal­la­ti­on ein, mit Schat­ten all des­sen, was war, und Spu­ren davon, was sein wird, wenn‘s kommt.

Eine Kopro­duk­ti­on mit dem Thea­ter HORA – Stif­tung Züri­werk

 

Dezem­ber 2020
Kei­ne Ver­an­stal­tung gefun­den
Wei­te­re anzei­gen

mit

noha badir, ali­re­za bay­ram, robin gil­ly, mat­thi­as grand­jean, lucas mau­rer, Sascha Özlem Soy­dan

Pro­duk­ti­ons­team

Regie: Nele Jahn­ke (Thea­ter hora), manu­el gerst (mons­ter Truck)

aus­stat­tung: manu­el gerst

Kon­zept & Dra­ma­tur­gie: Julia Rei­chert

regie­as­sis­tenz: ken­za nes­saf

Aus­stat­tungs­as­sis­tenz: N.N. 

Souf­fla­ge und künst­le­ri­sche Mit­ar­beit: Sascha Ö. Soy­dan

Tech­ni­sche Bera­tung: Alex­an­der Bue­rs

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